Bernhard Höfling, auch Bernhard Hoefling (* 24. Juli 1817 in Fulda; † 19. März 1871 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Zeichner, Maler, Lithograf und Autor.

Leben mini|hochkant|Haus „Zum schwarzen Bären“, Buttermarkt 6, Fulda – Geburtshaus Höfling wurde als Sohn eines Kaufmanns im Stammhaus „Zum schwarzen Bären“ in Fulda, Buttermarkt 6, geboren. Sein Bruder war der Burschenschafter, Dichter und Arzt Eugen Höfling (1808–1880). Bernhard Höfling wurde Zeichner und Lithograf. Um 1850 lebte er in Bonn, insbesondere als Porträtist des Universitätsmilieus. Auch in Düsseldorf war er tätig.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, ) Besondere kunsthistorische Bedeutung haben seine bis 1853 geschaffenen Bildnisse Düsseldorfer Maler.

Werke 1847: Lithografie (32 × 23,1 cm.) von Heinrich Wilhelm Josias Thiersch nach einer Zeichnung durch W. BinderLithographie von Heinrich Wilhelm Josias Thiersch, abgerufen am 12. Mai 2013 1849: Zeichnung von Gottfried Kinkel in der Frankfurter Paulskirche um 1850: Heisterbach im SchneeBild, abgerufen am 12. Mai 2013 um 1850 bis um 1860: Gesamtansicht von Kirchberg an der Jagst von Hornberg her. als Farblithografie (nach G. M. Eckert, 29 × 35,5 cm) gedruckt bei Chr. Fr. Müller in Karlsruhe. (PDF; 2,6 MB), S. 29 Nr. 382, abgerufen am 12. Mai 2013 1851 und 1853: Wilhelm Nokk, B. Franconia Bonn (1851), Teutonia Freiburg (1853) 1853: Bildnisse Düsseldorfer Künstler: nach dem Leben gezeichnet und lithographi[e]rt, Schaub’sche Buchhandlung, Düsseldorf (neun Blätter), DigitalisatBildnisse Düsseldorfer Künstler, abgerufen am 12. Mai 2013 1863/64: Lithografie vom Corps Saxoborussia als Gruppenbild mit 36 Studenten und im Hintergrund die Teilansicht von Schloss Heidelberg. (PDF; 3,5 MB), abgerufen am 12. Mai 2013 Lithografie von Pater superior „Theodosius“, Format 43,5 × 34,7 cmzetcom.ch: Panorama von „Heidelberg“ (32 × 98 cm.) in Verbindung mit E. Huber, abgerufen am 12. Mai 2013 Porträt von Frau Lombard, von ihr mit Bleistift wie folgt ergänzt: „Dem sorgsamen Erbauer meines Hauses Herrn Th. Langenberg (1817–1890) zur freundlichen Erinnerung an seine Göde Frau C. Lombard. Wintgeshof, den 23. Dezember 1858“

Veröffentlichungen 1855: Die Kuenste des Mittelalters. (Gemeinsam mit Joseph Merkel) zwischen 1855 und 1858 in zwei Bänden veröffentlicht.Kataloge der Universitätsbibliothek der Universität Eichstätt, S. 190, abgerufen am 12. Mai 2013

Literatur Ulrike Brandt-Schwarze (Bearbeitung): Nachlaß Gottfried und Johanna Kinkel – Findbuch. Bonn 2001, S. 171uni-bonn.de: Hans Peter Hümmer (Redaktion), Hans Peter Hümmer, Harald Lönnecker und Paulgerhard Gladen (Bearbeiter): Einst und Jetzt. Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung. Gesamtverzeichnis der Bände 1–50 (1956–2005) und der Sonderhefte: Höfling, Bernhard. Band 4 (1959) S. 144; Band 6 (1961), S. 169 (Nachtrag)Jahrbuch 2005, S. 88 (S. 144 B: und S. 22) (PDF; 5,3 MB) in einer Auflage von 1500 Exemplaren, Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch, abgerufen am 12. Mai 2013 Hans Paffrath (Hrsg.): Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918. Band 2: Haach–Murtfeldt. Herausgegeben vom Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof und von der Galerie Paffrath. Bruckmann, München 1998, ISBN 3-7654-3010-2. Robert Pessenlehner: Zum Selbstbildnis Bernhard Hoeflings. In: Fuldaer Geschichtsblätter. Zeitschrift des Fuldaer Geschichtsvereins. Band 43 (1967), S. 31.

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Einzelnachweise

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