mini|Drei schönste Landschaften Japans (Nihon sankei) Die drei schönsten Landschaften Japans (jap. , Nihon sankei) sind Küstenlandschaften mit sanften Meeres-Land-Übergängen, die die japanische Malerei und Poesie geprägt haben.
Es handelt sich um: die zahlreichen mit Kiefern bewachsenen Inseln von Matsushima () in der Bucht von Matsushima bei der Stadt Sendai in der Präfektur Miyagi, die mit Kiefern bewachsene Nehrung von Amanohashidate (), die sogenannte Himmelsbrücke von Amanohashidate, in der Präfektur Kyōto und die heilige Insel Miyajima () mit dem Shintō-Schrein von Itsukushima () in der Präfektur Hiroshima.
Nihon sankei Der Begriff Nihon sankei stammt aus dem Werk Nihonkoku Jisekikō () des konfuzianischen Philosophen und Universalgelehrten Hayashi Razan (), der im 17. Jahrhundert lebte. Das japanische Wort sankei () setzt sich zusammen aus den Bestandteilen san (), dem Zeichen für drei und kei (), dem Wort für Landschaft, Szenerie oder Aussicht.
Die neuen drei schönsten Landschaften Japans 1915 wurden in einer vom Verlagshaus Jitsugyō no Nihon-sha () organisierten landesweiten Wahl drei weitere Landschaften ermittelt und mit dem Titel „Neue drei schönste Landschaften Japans“ geschmückt: Ōnuma (), ein See im Osten der Halbinsel Ōshima (Hokkaidō). Miho no Matsubara (), ein auf der Halbinsel Miho (Präfektur Shizuoka) gelegener Kiefernwald Yabakei (), Landschaft am Ober- und Mittellauf des Flusses Yamakuni (, Yamakunigawa) in Nakatsu (Präfektur Ōita)
Andere Listen Nach dem Vorbild der drei schönste Landschaften Japans gibt es des Weiteren die drei berühmten Gärten Japans (), sowie viele weitere derartige Aufzählungen.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Japan) Kategorie:Landschaft in Asien