Adolf Eberle (* 8. September 1886 in Pforzen; † 6. März 1976 in Dillingen a.d.Donau) war ein deutscher Moraltheologe.

Leben Eberle besuchte zunächst das katholische Gymnasium in Dillingen und studierte anschließend in München, Rom und Freiburg im Breisgau. Sein Studium beendete er mit Promotionen in Philosophie und Theologie. Ab 1912 war er in der Seelsorge tätig und übernahm im Jahr darauf eine Stelle als Studienpräfekt in Dillingen an der Donau.Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das Deutsche Who’s Who. Band 16, Arani-Verlag, 1970, S. 234. Zunächst arbeitete er als Religionslehrer am Gymnasium, 1923 wurde er zum außerordentlichen und 1930 zum ordentlichen Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Dillingen ernannt. Von 1931 bis 1947 war er zudem Rektor der Hochschule.Werner Schuder (Hrsg.): Kürschners deutscher Gelehrten-Kalender. Walter de Gruyter & Co., Berlin, 1961, S. 357 1953 erfolgte seine Emeritierung.Johann Wilhelm Naumann (Hrsg.): Neues Abendland. Band 8, 1953, S. 725.

Seit 1906 war Eberle Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Rheno-Franconia München.

Ehrungen 1955: Verdienstkreuz der Bundesrepublik DeutschlandDonau-Zeitung, erschienen am 12. August 1955. 1964: Bayerischer Verdienstorden

Schriften (Auswahl) Die Mariologie des heiligen Cyrillus von Alexandrien. In: Freiburger theologische Studien, Heft 27, Herder, Freiburg im Breisgau, 1921. zusammen mit Josef Schneider: Die Grundlagen der Sittlichkeit in philosophischer und theologischer Sicht. In: Kleine allgemeine Schriften zur Philosophie, Theologie und Geschichte, Theologische Reihe, Heft. 3. Meisenbach, Bamberg 1947. Psychoanalyse im Dienst der Pädagogik. In: Wissen und Wirken, Nr. 6. Cassianeum, Donauwörth/Bayern, 1949. Ist der Dillinger Moralprofessor Christoph Rassler (1654–1723) der Begründer des Äquiprobabilismus? Herder, Freiburg, 1951.

Literatur Wilhelm Kosch: Das katholische Deutschland: biographisch-bibliographisches Lexikon. Haas & Grabherr, Augsburg 1933–1938. Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das Deutsche Who’s Who. Arani, Berlin 1955. Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 40, 2006, S. 532.

Einzelnachweise

Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen) Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Korporierter im CV Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1886 Kategorie:Gestorben 1976 Kategorie:Mann