mini|Alexander Krichel (2021) Alexander Krichel (* 1989 in Hamburg) ist ein deutscher Pianist.

Leben Alexander Krichel wuchs in Hamburg-Harburg auf.Stefanie Maeck: Wenn das Klavier singt. In: Hamburger Abendblatt, 14. Juni 2011. Er begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierunterricht, seine Lehrerin war Natalia Pogouliaeva. Mit 14 Jahren begann er, als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zu studieren. Ab dem Alter von 16 Jahren war Krichel dann Jungstudent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo er Schüler von Wladimir Krainew war. Er legte das Abitur am Heisenberg-Gymnasium in Hamburg-Eißendorf ab, und schloss sein Studium am Royal College of Music in London bei Dmitri Alexejew ab.

Alexander Krichel gewann einige Wettbewerbe für Nachwuchsmusiker, darunter Jugend musiziertjpc.de: Alexander Krichel - Frühlingsnacht abgerufen am 11. April 2013 und den 1. Preis beim Internationalen Steinway-Klavierwettbewerb. 2013 wurde er mit dem Preis ECHO Klassik als Nachwuchskünstler (Klavier) ausgezeichnet. Alexander Krichel war Stipendiat der Oscar- und Vera-Ritter-Stiftung sowie des PE-Förderkreises für Studierende der Musik e. V. Mannheimmediabiz.de: Musik Woche - „Frühlingsnacht“ Alexander Krichel abgerufen am 11. April 2013. und des stART-Programms, mit dem Bayer-Kultur junge Künstler über einen Zeitraum von drei Jahren fördert.

Nach einer Liszt-Einspielung bei Hänssler Classic erhielt Krichel 2011 einen Vertrag über fünf Alben bei Sony Classical. 2021 wechselte er zu Berlin Classics. Neben seiner Arbeit als Pianist war Krichel u. a. künstlerischer Leiter des Festivals „Kultur Rockt“ sowie der Konzertreihe „Kammermusik am Hochrhein“. Seit 2018 ist er festes Jurymitglied des Fanny-Mendelssohn-Förderpreises.

Seit 2019 lebt Krichel wieder in Hamburg.

Konzerte Krichel konzertierte bisher u. a. in der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin, in der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle Hamburg, im Herkulessaal und im Prinzregententheater in München, in der Kölner Philharmonie, im Konzerthaus und Musikverein Wien und in der Tonhalle Zürich.

Bei Festivals war er u. a. zu Gast bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kissinger Sommer, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn, den Schwetzinger Festspielen, dem Festival „Piano aux Jacobins“ in Toulouse, L’ésprit du piano in Bordeaux und beim Festival Internacional de Música de Marvão.

Diskografie 2011: „Insights“ – Alexander Krichel plays Liszt. Telos Music 2013: Frühlingsnacht. Sony Music Entertainment 2014: Chopin : Hummel : Mozart. Sony Music Entertainment 2015: Sergej Rachmaninov: Piano Concerto Nr. 2 & Moments Musicaux. Sony Music Entertainment 2017: Maurice Ravel: Miroirs. Sony Music Entertainment 2019: An die ferne Geliebte. Sony Music Entertainment 2021: Enescu & Mussorgsky. Berlin Classics 2023: My Rachmaninoff. Berlin Classics

Weblinks

Website von Alexander Krichel

Einzelnachweise

Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1989 Kategorie:Mann Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger