Franz Haaser (* 5. Oktober 1886; † 7. Januar 1971) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

Werdegang

Während seines Studiums wurde Haaser Mitglied des AGV München.Verband Alter SVer (VASV): Anschriftenbuch und Vademecum. Ludwigshafen am Rhein 1959, S. 50. Nach seinem Studium war er zunächst Regierungsrat am Landesfinanzamt Kassel. Von 1920 bis 1930 war er im Reichsministerium für die besetzten Gebiete sowie im Reichsschatzministerium tätig. 1930 wechselte er als Ministerialrat zum Rechnungshof des Deutschen Reiches. 1937 wurde er Direktor beim Rechnungshof und Leiter der Außenabteilung Hamburg. Am 22. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.072.490).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12760061

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war er vom 1. Dezember 1946 bis 29. Mai 1949 Präsident des Rechnungshofs des Deutschen Reiches in der Britischen Zone. Eine im März 1948 von der Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets eingesetzte Kommission zur Überprüfung von Einsparmöglichkeiten bei der Verwaltung für Wirtschaft trug seinen Namen.

Ehrungen 1955: Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland

Literatur Walter Vogel: Westdeutschland 1945-1950: der Aufbau von Verfassungs- und Verwaltungseinrichtungen über den Ländern der drei westlichen Besatzungszonen, Band 1, Oldenbourg Verlag, 1956

Einzelnachweise

Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern Kategorie:Korporierter im SV Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Jurist in der Finanzverwaltung Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1886 Kategorie:Gestorben 1971 Kategorie:Mann