mini|Carl Arriens in Salatu, Benue Region, Nigeria, im August 1911. Foto von Leo Frobenius. Bestand des Frobenius-Instituts, Frankfurt am Main

Carl Johann Arriens (* 12. August 1869 in Heide (Holstein); † 5. Juli 1952 in Berlin)Valerie Glock: Ein Maler auf Expedition. In: Holger Jebens (Hrsg.): Herbarium der Kultur. Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-9806506-5-6Heiratsregister Nr. 6/1905 des Standesamts Schöneberg ISterberegister Nr. 1314/1952 des Standesamts Berlin-Schöneberg war ein deutscher Maler und Illustrator.

Leben Carl Arriens war Schüler des Landschaftsmalers Friedrich Preller dem Jüngeren in Dresden. Um 1900 arbeitete er für den Sunlicht-Verlag, der damals eine Romanreihe in Jugendstil-Einbänden verlegte. 1909 lebte Arriens in Berlin. Er wurde damals als Maler und Illustrator in die Berliner Anthropologische Gesellschaft aufgenommen.Zeitschrift für Ethnologie 41, Heft 3/4, 1909 Eine weitere derartige Nachricht, diesmal mit der Adressangabe Berlin-Friedenau, findet sich in der Zeitschrift für Ethnologie 47, Heft 1 von 1915.Zeitschrift für Ethnologie, 47, Heft 1, 1915

Arriens nahm an den Deutschen Inner-Afrika-Forschungs-Expeditionen Nr. IV und VI von Leo Frobenius teil.Frobenius-Institut: Leo Frobenius 1910 auf der Niger-Expedition. Aquarell von Carl Arriens (PDF; 2,4 MB) Diese fanden von 1910 bis 1912 und von 1912 bis 1914 statt. Neben den Zeichnungen, die er auf diesen Expeditionen anfertigte, schuf er auch Illustrationen für Romane und Vorlagen für Schulwandbilder.Höhlenleben in der Steinzeit, Schulwandbild nach Carl Arriens Er signierte offenbar mit C. Arriens.

Offenbar betätigte er sich später auch als Reiseschriftsteller; 1924 etwa kam Mosaik des Völkerlebens, 1927 Unter Kabylen und Beduinen und 1928 Am Herdfeuer der Schwarzen heraus.

Bereits seit 1907 war Arriens Mitglied der Berliner Freimaurerloge Zum Pegasus.

Illustrationen Kurd Schwabe, Mit Schwert und Pflug in Deutsch-Südwestafrika, Berlin 1899 Maximilian Böttcher, Die Blankenburgs, Mannheim (Sunlicht) um 1900 Maximilian Böttcher, Erwachende Zeit, Mannheim (Sunlicht) um 1900 Jean Champol, Feindliche Mächte, Mannheim (Sunlicht) um 1900 C. von Eynatten, Anikas Brautstand, Mannheim (Sunlicht) um 1900 Paul Beneke, Ein harter deutscher Seevogel, Berlin 1902 Rudolf Zabel, Durch die Mandschurei und Sibirien, Berlin, 2. Auflage 1903 Otto Hauser, Urmensch und Wilder, Berlin 1921 [NL] De mooiste sprookjes uit: Duizend en één nacht. [Bearb. von] Henriette Rappard; Ill. C. Arriens. ’s-Gravenhage, J. Philip Kruseman, [1921–22]

Literatur Wilhelm Kosch (Hrsg.): Deutsches Literaturlexikon. Das 20. Jahrhundert. Band 1: Aa-Bauer. Bern 2000, ISBN 3-908255-01-5, S. 346

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Einzelnachweise

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