mini|Jack Bruce und Leslie West, Hamburg 1973 West, Bruce and Laing war eine Rockformation, die sich aus Mitgliedern der amerikanischen Hardrockband Mountain und der ehemaligen britischen Bluesrockband Cream zusammensetzte.
Wie unschwer aus dem Bandnamen erkennbar, bestand das im Jahre 1972 gegründete Trio aus Leslie West (Mountain, Gitarre und Gesang), Jack Bruce (Cream, Bass und Gesang) und Corky Laing (Mountain, Schlagzeug). Auslöser für die Gründung war der Wunsch des Mountain-Bassisten Felix Pappalardi, die Band zu verlassen und sich vor allem der Plattenproduktion zu widmen. West und Laing trafen Bruce daraufhin in London, wo eine lockere Jam-Session über den Rolling-Stones-Titel Play With Fire so gut verlief, dass die drei beschlossen weiterzumachen. Ihr Bühnendebüt gab das Trio in der New Yorker Carnegie Hall, die erste Tournee war rasch ausverkauft. Die Band begriff sich als bluesorientiertes Hardrock-Powertrio, dessen Repertoire sowohl aus Eigenkompositionen als auch aus Cream-Nummern bestand. In der nur sehr kurzen Zeit von lediglich 18 Monaten produzierte die Gruppe zwei Studioalben: Why Dontcha und What Ever Turns You On sowie ein Live-Album mit dem Titel Live’N’Kickin’. Obwohl die Band einigermaßen beliebt und die Konzerte gut besucht waren, konnte sie nicht an die großen Erfolge der jeweiligen Vorgänger-Bands anknüpfen und geriet nach Auflösung nahezu in Vergessenheit.
West, Bruce and Laing zeichnete ein „fetter“ und kraftvoller, stets bluesbetonter Hardrocksound aus, der viele Musiker in dieser Zeit inspirierte.
Zu ihren bekanntesten Hits zählen: Why Dontcha?, The Doctor, Backfire und der Cream-Klassiker Politician.
Lenny Kaye bescheinigte der Gruppe nach dem Carnegie-Hall-Konzert in der Zeitschrift Sounds ein geschlossenes Zusammenspiel und sah in Jack Bruce die treibende Kraft, an Cream reiche sie aber noch nicht heran. Kritisch merkte er an, Bruce neige dazu, sich in abstrakten Riffs zu verlieren und seine Mitspieler zu Tempowechseln zu drängen, denen sie nicht folgen könnten. Eröffnet wurde das Konzert mit Don’t Look Around, beendet mit dem Cream-Titel Sunshine of Your Love.
Diskografie 1972 – Why Dontcha? 1973 – Whatever Turns You On 1974 – Live´N´Kickin
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Einzelnachweise
Kategorie:Rockband Kategorie:Multinationale Band