+ Endergebnis nach der 7. Etappe 20px|link=Gelbes Trikot|Gesamtwertung 29:59:47 h<br/ >(39,138 km/h) 2. + 0:55 min 3. + 1:21 min 4. + 1:44 min 5. + 1:47 min 6. + 1:48 min 7. + 1:54 min 8. + 2:17 min 9. + 2:22 min 10. + 2:28 min 20px|link=Punktewertung (Radsport)|Punktwertung 88 P. 2. 86 P. 3. 68 P. 20px|link=Gepunktetes Trikot|Bergwertung 54 P. 2. } 27 P. 3. 24 P. 20px 30:00:42 h 2. + 0:49 min 3. + 0:59 min 20px|link=Mannschaftswertung 90:06:49 h 2. + 1:23 min 3. + 3:38 min

Die 71. Rad-Fernfahrt Paris–Nizza fand vom 3. bis zum 10. März 2013 statt. Das Etappenrennen gehört der UCI WorldTour an und war innerhalb dieser das zweite Rennen nach der Tour Down Under. Die Gesamtdistanz des Rennens betrug 1174 Kilometer. Wie im Jahr 2012 endete das Rennen mit einem Bergzeitfahren auf den Col d’Èze.

Teilnehmer ProTeams (ALM) (ARG) (AST) (BLA) (BMC) (CAN) (EUS) (FDJ) (GRS) (KAT)  (LAM) (LTB) (MOV) (OPQ) (OGE) (RLT) (TST) (SKY) (VCD)Professional Continental Teams (COF) (EUC)  (IAM) (SOJ)

Startberechtigt waren die 19 ProTeams sowie die französischen Professional Continental-Mannschaften Cofidis, Team Europcar, Saur-Sojasun und das Schweizer Team IAM Cycling, die vom Veranstalter eine Wildcard erhielten. Unter den 184 Fahrern war mit Andreas Klöden nur einer der früheren Sieger am Start.

Favoriten Durch den Verzicht der meisten Top-Fahrer auf einen Start in diesem Jahr gab es zahlreiche Favoriten auf den Gesamtsieg. Im Kampf um das begehrte Maillot Jaune wurden Robert Gesink, Jakob Fuglsang, Tejay van Garderen, Ivan Basso, Mikel Nieve, Thomas De Gendt, Maxime Monfort und Denis Menschow als Favoriten genannt. auf de.eurosport.yahoo.com vom 2. März 2013, abgerufen am 6. März 2013

Etappen Wie im Vorjahr begann das „Rennen zur Sonne“ mit einem Prolog, welcher diesmal 15 km nordöstlich von Paris in Houilles durchgeführt wurde. Danach folgten zwei relativ flache Abschnitte Richtung Süden. Bei den beiden darauffolgenden Etappen mussten die Fahrer jeweils mehrere Berge im Zentralmassiv überqueren, bevor am 8. März die Königsetappe mit einer Bergankunft der 1. Kategorie auf dem Montagne de Lure endete. Mit der vorletzten Etappe erreichten die Fahrer Nizza. Wie im Vorjahr wurde das Rennen durch ein Bergzeitfahren auf den Col d’Èze entschieden.

Etappenübersicht Etappe Tag Start–Ziel Typ km Etappensieger 20px Gelbes Trikot P 3. März Houilles – Houilles link=Einzelzeitfahren 2,9 1. 4. März Saint-Germain-en-Laye – Nemours Flachetappe 195 2. 5. März Vimory – Cérilly Flachetappe 200,5 3. 6. März Châtel-Guyon – Brioude Hügeletappe 170 4. 7. März Brioude – Saint-Vallier Bergetappe 199,5 5. 8. März Suze-la-Rousse – Sisteron Bergetappe 176 6. 9. März Manosque – Nizza Bergetappe 220 7. 10. März Nizza – Col d’Èze link=Bergzeitfahren 9,6

Wertungen im Tourverlauf Zeitgutschriften für die Gesamtwertung gab es für die ersten drei Fahrer bei Zielankünften (10, 6 und 4s) und Zwischensprints (3, 2 und 1s).

Punkte für die Sprintwertung gab es bei Zielankünften für die ersten 20 Fahrer (25, 22, 20, 18, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1) und bei Zwischensprints für die ersten drei Fahrer (3, 2, 1).

Je nach Schwierigkeit des Anstiegs wurde an den Gipfeln der Berge eine unterschiedliche Anzahl an Punkten für die Bergwertung vergeben: 1. Kategorie (10, 8, 6, 4, 3, 2 und 1), 2. Kategorie (7, 5, 3, 2, 1) und 3. Kategorie (4, 2, 1).

Um das weiße Trikot des besten Jungprofis kämpften alle Fahrer die nach dem 1. Januar 1988 geboren wurden.

Für die Teamwertung wurde die Zeit der besten drei Fahrer eines Teams bei jeder Etappe addiert.

Die Tabelle zeigt den Führenden in der jeweiligen Wertung nach der jeweiligen Etappe an. Etappe 20px|Gelbes TrikotGesamtwertung 20px|Grünes TrikotGrünes Trikot 20px|Gepunktetes TrikotBergwertung 20px|Weißes TrikotNachwuchswertung 20px|Gelbe RückennummerTeamwertung P Damien Gaudin Damien Gaudin nicht vergeben Wilco Kelderman 1 Nacer Bouhanni Sylvain Chavanel Bert-Jan Lindeman Nacer Bouhanni 2 Elia Viviani Elia Viviani Elia Viviani 3 Andrew Talansky Martijn Keizer Andrew Talansky 4 Johann Tschopp 5 Richie Porte Andrew Talansky 6 Sylvain Chavanel 7 Sieger Richie Porte Sylvain Chavanel Johann Tschopp Andrew Talansky

Rennverlauf und Ergebnis mini|Richie Porte im gelben Trikot auf der letzten Etappe beim Bergzeitfahren Richie Porte war der erste australische Sieger von Paris–Nizza. Wie im Vorjahr kam der Sieger aus dem britischen SKY-Team. Durch den Sieg der 5. Etappe auf dem Montagne de Lure konnte der Australier das Gelbe Trikot von Andrew Talansky erobern, welches er bis zum Schluss nicht mehr abgab. Am Schlussanstieg der 5. Etappe versuchte Talansky sich mehrfach erfolglos von der Gruppe mit den Favoriten abzusetzen. Als Porte ca. 1,5 km vor dem Ziel attackierte konnte kein Fahrer mehr folgen und er gewann die Etappe mit 26 Sekunden Vorsprung auf den Russen Denis Menschow.Porte fährt Talansky aus dem Gelben Trikot radsport-news.com vom 8. März 2013 Durch den Sieg in Nizza auf der 6. Etappe konnte Sylvain Chavanel das Grüne Trikot erobern, welches er bis zum Schluss verteidigen konnte. Er setzte sich im Zielsprint des 59 Fahrer umfassenden Hauptfeldes gegen Philippe Gilbert durch.Chavanel sprintet Gilbert nieder radsport-news.com vom 9. März 2013 Das abschließende Bergzeitfahren auf den Col d’Èze gewann Richie Porte, der sich damit auch den Gesamtsieg sicherte. Talansky wurde sowohl auf dem Col d’Èze als auch in der Gesamtwertung Zweiter. Außerdem war er bester Nachwuchsfahrer der Fernfahrt. Dominik Nerz erreichte als bester Deutscher in dieser Wertung mit einem Rückstand von 1:38 Minuten den 6. Platz. Die Bergwertung konnte Johann Tschopp vom Schweizer Continental Team IAM Cycling für sich entscheiden. Bester Deutscher war der Sieger von 2000 Andreas Klöden mit einem Rückstand von 2:22 Minuten auf Rang 9.Porte wie Wiggins vor einem Jahr radsport-news.com vom 10. März 2013

Weblinks

Offizielle Website (frz. und engl.)

Nachweise

#2013 Kategorie:Radrennen 2013