Heiko Lueken (* 21. August 1942 in Wilhelmshaven; † 5. August 2016 in Aachen) war ein deutscher Chemiker und Professor für Anorganische Chemie an der RWTH Aachen.

Leben Heiko Lueken studierte Chemie an der Universität Münster. Sein Studium schloss er mit dem Diplom im Jahre 1969 ab. Anschließend wechselte er an die RWTH Aachen, wo er im Arbeitskreis von Welf Bronger im Jahr 1972 promovierte und im Juni 1979 habilitierte. Es folgte 1983 eine Berufung an die Technische Universität Clausthal und nur ein Jahr später an die RWTH Aachen, wo er als Professor für Anorganische Chemie tätig war und im Jahr 2007 emeritiert wurde.

Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit lag auf der Synthese und der magnetochemischen Analyse von Übergangsmetall- und Lanthanoid-basierten magnetischen Verbindungen.Richard Dronskowski, Karol Korczak, Heiko Lueken, Walter Jung: Chemische Abstimmung von Ferromagnetismus und Antiferromagnetismus durch Verknüpfung von Theorie und Synthese in Eisen/Mangan-Rhodiumboriden. In: Angewandte Chemie. 2002, 114, S. 2638–2642, .Heiko Lueken, Helmut Schilder, Herbert Jacobs, Uwe Zachwieja: Intramolekularer Antiferromagnetismus in [Cr2(μ-NH2)3(NH3)6]I3. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. 1995, 621, S. 959–962, doi:10.1002/zaac.19956210610.

Werke

Einzelnachweise

Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Universität Münster Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Clausthal) Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Gestorben 2016 Kategorie:Mann