Pelargonium klinghardtense gehört zur Gattung Pelargonium innerhalb der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae).
Beschreibung Vegetative Merkmale Die Art wächst mit einem dicken, sukkulenten, glauk-grünen bis gelblich grünen und verzweigten Stamm und erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimeter. Die sukkulenten und abfallenden Blätter sind glauk-hellgrün gefärbt und an ihrer Basis in den Stiel übergehend. Die Spreite ist verkehrt eiförmig-spatelig geformt.
Generative Merkmale Der Blütenstand ist in mehrere Teilblütenstände verzweigt. Diese tragen jeweils 2 bis 4 Einzelblüten. Die fünf Kronblätter sind nur wenig länger als die Kelchblätter ausgebildet. Sie sind weiß und haben keine Markierungen. Die oberen zwei Kronblätter sind spatelig geformt mit kurzen Nägeln und aus ihrer Basis heraus plötzlich um mehr als 90° zurückgebogen. Die unteren drei Kronblätter sind schmal verkehrt eiförmig oder spatelig mit kurzen Nägeln geformt und aus ihrer Basis heraus weniger als 90° zurückgebogen. Es sind fünf fertile, unterschiedlich lange Staubblätter vorhanden. Der Pollen ist orange gefärbt.
Vorkommen Pelargonium klinghardtense kommt aus dem Süden Namibias und aus der südafrikanischen Provinz Nordkap.
Taxonomie Die Erstbeschreibung erfolgte 1922 durch Reinhard Gustav Paul Knuth.R. Knuth: In Repertorium specierum novarum regni vegetabilis. Band 18, Berlin, 1922, S. 293–294 (online) Synonyme sind Pelargonium paradoxum (1923) und Pelargonium jacobii (1954).
Sie gehört zur Sektion Otidia Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.[ Pelargonium klinghardtense], In: National Assessment: Red List of South African Plants version 2013.1.
Nachweise Literatur F. Albers: Pelargonium klinghardtense. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulentenlexikon Band 2 Zweikeimblättrige Pflanzen (Dicotyledonen) ausgenommen Aizoaceae, Asclepiadaceae, Cactaceae und Crassulaceae. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3915-4, S. 275.
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Pelargonien klinghardtense