Mit der Chrysler Argentina S.R.L. kehrte Chrysler nach einer fünfzehnjährigen Abwesenheit, im Jahre 1996, zurück auf den argentinischen Markt. Für die Rückkehr investierte Chrysler ein Kapital in der Höhe von 170 Millionen US-Dollar. Der Unternehmenssitz befindet sich in Puerto Madero, einem Stadtteil von Buenos Aires.

Im neu eingerichteten Werk bei Ferreyra (Córdoba) wurde der Jeep Cherokee Premium zusammen mit dem baugleichen, aber besser ausgestatteten Jeep Grand Cherokee montiert. Der Hersteller verwendet neben dem Welt-Herstellercode 1J8 den Werkscode Y. Die verwendeten Fahrzeugteile stammten aus der Produktion des Werkes Kenosha 2. Nach der Fusion zwischen der Daimler AG (heute Mercedes-Benz Group) mit der Chrysler Corporation entstand gegen Ende des Jahres 1997 die DaimlerChrysler Argentina S.A. als Nachfolgeunternehmen. 2001 wurde schließlich die neue Generation des Cherokee aufgelegt. Nachdem die Montage des Jeep Wrangler TJ in den Vereinigten Staaten eingestellt worden war, übernahm das Werk die Montagelinie und baute das Modell unverändert weiter.

Als Chrysler und Daimler wieder getrennte Wege gingen, erfolgte im Januar 2008 die Umbenennung zum alten Unternehmensnamen. Das Montagewerk musste aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Die Montagelinien wurden nach Brasilien verlagert.

An die vorangehende Erfolgsgeschichte der von Volkswagen aufgekauften Chrysler Fevre Argentina S.A.I.C., wollte Chrysler insbesondere mit dem Chrysler Neon und dem Chrysler Caravan anknüpfen. Darüber hinaus bot man mit dem Chrysler Stratus wie auch dem Chrysler Vision, Modelle für die besser betuchten Kunden an.

Dodge präsentierte sich seinerseits mit dem Dodge Dakota. Im Folgejahr erschien bereits die neue Generation des Dakota. Als 1997 die Produktion des Vision eingestellt worden war, wurde dieser vom Chrysler 300M abgelöst. Ab 2001 sollten der Chrysler Sebring und der neue Chrysler PT Cruiser für hohe Absatzzahlen sorgen. Wegen einer hohen Anzahl von Anfragen wurde nun auch die Marke Jeep mit ihrem Jeep Wrangler auf dem argentinischen Markt aktiv.

Ein weiterer Dauerbrenner sollte ab 2004 der von Magna Steyr montierte Chrysler 300C werden. Daneben belegten der Chrysler Pacifica wie der in Deutschland bei Karmann produzierte Chrysler Crossfire lediglich Nischenplätze. Letzterer war nicht permanent im Modellprogramm, sondern hatte einige zeitliche Aussetzer zu verkraften, weswegen er zusammen mit dem Pacifica auf dem argentinischen Markt als Exoten angesehen wird. 2006 war er sogar gar nicht angeboten worden. Dafür versuchte sich Dodge mit dem in Venezuela montierten Dodge Nitro neue Käuferschichten zu erschließen. Doch anders als erwartet stellte sich das neue Modell als ein Flop heraus, weswegen fast alle Einheiten in andere lateinamerikanische Länder oder gar in die USA exportiert worden waren. Seit 2008 gibt ist dafür der Dodge Journey erhältlich. Ebenfalls im Jahre 2006 ist der Dakota vom Dodge Ram abgelöst worden.

Als Nachfolger des Caravan gilt seit 2008 der Chrysler Town & Country. Des Weiteren hatte der Jeep Compass seine Markteinführung, gefolgt vom Jeep Patriot im Jahr 2010.

Modellübersicht 1990er 2000er 2010er678901234567890123 80pxNeon31996 bis 1999 80pxNeon3 LE / LX / SE1999 bis 2002 80px300C42004 bis 2010 80pxStratus4Limousine / Cabrio1996 bis 2001 80pxSebring Sedan4LE / LX2001 bis 2004 80pxCrossfire72004 bis 2005 80pxCrossfire72007 bis 2008 80pxVision41996 bis 1998 80px300M41998 bis 2001 80pxPT Cruiser5 & 6Classic / Limited / Touring2001 bis 2010 80pxCaravan SE51996 bis 2000 80pxCaravan SE52001 bis 2004 80pxCaravan5SE / TDGrand Caravan Limited52004 bis 2008 80pxTown & Country Limited8seit 2008 80pxPacifica82004 bis 2005 50px|Dodge 80pxNitro3SLT / SLX2006 bis 2008 80pxJourney6SE / SXTseit 2008 80pxDakota Sport61996 bis 1997 80pxDakota6Base / Super / Sport1997 bis 2004 80pxDakota6Base / Super / Sport2004 bis 2006 80pxRam 15004Ram 25006Laramie / Sport2006 bis 2009 80px25004seit 2009 50px|Jeep 80pxCherokee Premium11996 bis 2001 80pxCherokee Sport12001 bis 2008 80pxCherokee3Limited / Sportseit 2008 80pxGrand Cherokee1Laredo / Limited1996 bis 1998 80pxGrand Cherokee1Laredo / Limited1998 bis 2004 80pxGrand Cherokee1 & 3Laredo / Limited2004 bis 2010 80pxGrand Cherokee3Limited / Overlandseit 2010 80pxWrangler Sport4 & 22001 bis 2008 80pxWrangler9Sport / Sport Unlimited / Rubiconseit 2008 80pxCompass Limited42008 bis 2011 80pxCompass Limited4seit 2011 80pxPatriot Sport4seit 2010 1: Modell aus lokaler Montage (bis Januar 2008) 2: Modell aus lokaler Montage (2005 bis 2008) 3: Importmodell aus Venezuela (Chrysler de Venezuela) 4: Importmodell aus den Vereinigten Staaten 5: Importmodell aus Österreich (Eurostar Automobilwerk und Magna Steyr) 6: Importmodell aus Mexiko (Chrysler de México) 7: Importmodell aus Deutschland (Karmann) 8: Importmodell aus Kanada (Chrysler Canada) 9: Importmodell aus Brasilien (Chrysler Group do Brasil Comércio de Veículos)

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