150px|mini|Logo UIFAB (ausrichtender Verband)mini|150px|Veranstaltungsort: Mannheim Die Dreiband-Europameisterschaft 1954 war das elfte Turnier in dieser Disziplin des Karambolage und fand vom 1. bis zum 4. Juli 1954 in Mannheim statt.

Geschichte Zum ersten Mal fand die Europameisterschaft in Deutschland statt. Die Teilnehmerzahl stieg erstmals seit 1949 wieder auf neun Spieler. Seinen vierten Sieg in Folge verbuchte René Vingerhoedt. Er gewann wieder alle seine Spiele und stellte erneut im Generaldurchschnitt und besten Einzeldurchschnitt (BED) neue EM-Rekorde auf. Einzig die Höchstserie blieb ihm verwehrt, sie ging an den Franzosen Albert Powell mit elf Karambolagen in Folge.

Der dritte deutsche Vizemeister hieß diesmal Walter Lütgehetmann und kam aus Frankfurt. Der Vorjahres-Vizemeister, August Tiedtke aus Düsseldorf, belegte im Endklassement den fünften Platz. Sein Vorsprung auf den sechstplatzierten Powell betrug, bei Matchgleichstand, winzige 0,00004.

Zwei weitere Rekorde des Vorjahres wurden übertroffen:

Insgesamt sechs Spieler konnten einen BED über 1,000 spielen. Der Turnierdurchschnitt überschritt zum ersten Mal die Grenze von 0,800.

Modus Gespielt wurde „Jeder gegen Jeden“ bis 50 Punkte mit Nachstoß/Aufnahmegleichheit.

Abschlusstabelle

mini|290px|Rosengarten Mannheim EndklassementPlatz Name MP Pkte. Aufn. GD BED HS 1 René Vingerhoedt 16:0 400 336 1,190 1,515 8 2 Walter Lütgehetmann 12:4 362 419 0,863 1,388 9 3 Pierre Fauconnier 10:6 351 400 0,877 1,388 7 4 António Ventura 10:6 363 449 0,808 1,250 8 5 August Tiedtke 8:8 351 428 0,82009 0,892 9 6 Albert Powell 8:8 319 389 0,82005 1,315 11 7 Bernard Siguret 4:12 343 472 0,726 0,877 10 8 Ernst Reicher 2:14 295 446 0,661 1,190 7 9 João Pereira 2:14 288 455 0,632 0,781 7 Turnierdurchschnitt: 0,809

Einzelnachweise

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