Das Verfassungsreferendum im Iran im Dezember 1979 war eine Volksabstimmung am 2./3. Dezember 1979 über die von der Expertenversammlung beschlossenen neuen Verfassung des Iran.Wahied Wahdat-Hagh: Die islamische Republik Iran. Berlin 2003, ISBN 3-8258-6781-1, S. 236

Vorgeschichte mini|Schariatmadari (links) und Chomeini (rechts) Die Expertenversammlung arbeitete vom 19. August 1979 bis zum 12. September 1979 an einer neuen Verfassung. Am 15. November 1979 wurde von der Versammlung über den Verfassungsentwurf von Ruhollah Chomeini abgestimmt und mehrheitlich angenommen. Durch das Referendum sollte die Verfassung durch das Volk bestätigt werden. Großajatollah Mohammad Kazem Schariatmadari lehnte den Verfassungsentwurf der Expertenversammlung ab und sprach einen Wahlboykott aus. Ergebnis und Folgen Stimmen% Ja 15.680.329 99,5 Nein 78.516 0,5 ungültig 111 0,00 Summe 15.758.956 100 % Das Ergebnis von 99,5 % war noch höher als das Referendum vom März 1979. Dagegen war die Wahlbeteiligung (20.857.391 Wahlberechtigte) geringer, sie betrug 71,6 % gegenüber 99 % im März 1979.20.857.391 Wahlberechtigte aus der Dezember-Wahl entsprechen exakt der Zahl der Wahlberechtigten aus der März-Wahl sowie der Wahl zur Expertenversammlung am 3. August 1979.

Das Referendum ging

Mit dem Ergebnis des Referendums nahm das iranische Volk die neue iranische Verfassung an. Die Verfassung, maßgeschneidert auf den Revolutionsführer Ruhollah Chomeini, musste nach dessen Tod überarbeitet und durch ein erneutes Referendum bestätigt werden. Diese Verfassung vom 28. Juli 1989 gilt bis heute.servat.unibe.ch Verfassung der IRI (englisch), abgerufen am 7. Februar 2013

Siehe auch Geschichte Irans seit 1979 Referendum zur Staatsform Irans im März 1979 Verfassungsreferendum im Iran 1989

Anmerkungen

Einzelnachweise

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