mini|450px|Liegenschaften der Bundeswehr in Hamburg
Die Liste der Bundeswehrliegenschaften in Hamburg zeigt die über das gesamte Stadtgebiet verteilten Liegenschaften der Bundeswehr. Heute ist hiervon nur noch ein Teil in militärischer Nutzung. Viele der alten Kasernen wurden zu Wohnsiedlungen umgebaut. Im Jahre 1989 war Hamburg mit 21.000 Soldaten, aufgeteilt auf zehn Kasernen, nach Koblenz zweitgrößter Bundeswehrstandort Deutschlands. Der Standort bezeichnet sich selbst als „Intelligenzstandort“.Wie Hamburg Franz Josef Strauß ausstach. In: Hamburger Abendblatt, 23. Juni 2012. Im Zuge des Stationierungskonzept 2011 wurde die Anzahl von vormalig 2.730 Dienstposten auf 2.360 vergleichsweise nur gering reduziert. Bundeswehr.de
Aktuelle Liegenschaften Reichspräsident-Ebert-Kaserne
Die Reichspräsident-Ebert-Kaserne wurde zwischen 1935 und 1937 erbaut. Sie befindet sich im Westteil Hamburgs in Hamburg-Iserbrook. Bis 1965 hieß sie Iserbrook-Kaserne. Sie wurde von der Bundeswehr am 1. April 1958 übernommen. Die Kaserne wurde nach Friedrich Ebert benannt, dem ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik.
Aktuell stationierte EinheitenMGFA.de – Standortdatenbank des Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam. 20px Landeskommando Hamburg (UstgBer) 20px Bundeswehrfachschule Hamburg (Pers) 20px 6./Feldjägerregiment 1 (UstgBer) 20px Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie Hamburg 20px ASt Begutachtung Nord 20px Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Hamburg (IUD) 20px Marineschifffahrtleitung Hamburg (M) 20px Güteprüfstelle der Bundeswehr Hamburg (AIN) 20px Unterstützungspersonal Standortältester Hamburg 20px Verband der Reservisten der Bundeswehr Hamburg 20px Jugendoffizier Hansestadt Hamburg (UstgBer)
Ehemals stationierte Einheiten 20px Logistikschule der Bundeswehr (1960–1999) 20px Fernmeldesektor der Bundeswehr 102 (2001–2009) 20px 4./Feldjägerbataillon 151 (2007–2014) 20px Heimatschutzbataillon 813 (nicht aktiv) (1998–2006) 20px Luftwaffenflugabwehrbataillon 44 (1958–1960) 20px Marineschifffahrtleitstelle Hamburg (1971–2012) 20px Arbeitsgruppe Joint and Combined Operations (1994–2013)
Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne
Die Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne wurde 1936 als Flak-Kaserne der Wehrmacht gebaut und zunächst unter dem Namen General-Schwartzkopff-Kaserne in Hamburg-Osdorf eröffnet. Im Juni 1994 folge die Umbenennung.
Aktuell stationierte Einheiten 20px Teile der Führungsakademie der Bundeswehr 20px Sanitätsversorgungszentrum Führungsakademie der Bundeswehr (UstgBer) 20px BundeswehrFuhrparkService GmbH ST Hamburg 20px Truppenküche II/Hamburg Ehemals stationierte Einheiten 20px Truppenschule der Luftwaffe (1957–1971) 20px Luftwaffenmusikkorps 3 (1958–1959)Später umbenannt in Luftwaffenmusikkorps 4 20px Luftwaffenmusikkorps 4 (1959–1992) 20px Luftwaffenflugabwehrbataillon 44 (1957–1958) 20px Kleiderkasse der Bundeswehr Hamburg (1985–1986)
Clausewitz-Kaserne
Die Clausewitz-Kaserne befindet sich in Hamburg-Nienstedten.
Aktuell stationierte Einheiten 20px Führungsakademie der Bundeswehr 20px Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Hamburg (IUD) 20px Evangelisches Militärpfarramt Hamburg II 20px Katholisches Militärpfarramt Hamburg II 20px Truppenküche I/Hamburg Ehemals stationierte Einheiten 20px Festes Fernmeldezentrum der Bundeswehr 117/101 (1986–1989) 20px Fernmelderevisionsdiensttrupp 117/101 (bis 1989) 20px Fernmelderevisionsdiensttrupp 117/103 (bis 1989) 20px Fernmelderevisionsdiensttrupp 117/105 (bis 1989) 20px Fernmelderevisionsinstandhaltungstrupp 117/102 (1980–1994) 20px Fernmelderevisionsinstandhaltungstrupp 117/103 (1978–1994) 20px Evangelischer Standortpfarrer Hamburg II (1955–2007) 20px Katholischer Standortpfarrer Hamburg III (1955–2003)
Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg wurde 1937 durch die Wehrmacht als Standortlazarett in Hamburg-Wandsbek eröffnet. 1958 wurde es wieder eröffnet als Bundeswehrlazarett Hamburg und 1969 in Bundeswehrkrankenhaus Hamburg umbenannt.
Aktuell stationierte Einheiten 20px Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (UstgBer) 20px Bundeswehrapotheke (UstgBer) 20px Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“ (Ausbildungs- und Simulationszentrum) 20px Verstärkungsreserve StratAirMedEvac 20px Katholischer Militärgeistlicher i.N. am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg 20px Bundeswehrfuhrparkservice / SP Hamburg Bundeswehrkrankenhaus 20px Truppenküche V/Hamburg (zivil betrieben) Ehemals stationierte EinheitenDie Bundeswehr in Hamburg. Standortbroschüre. 20px Fachschule Rettungsdienst Hamburg vormals: Sanitätsschülerkompanie (bis 2006) 20px Luftwaffenchirurgengruppe 7 (1985–1986) 20px Katholischer Standortpfarrer Hamburg I (1955–1998) 20px Standortfernmeldeanlage 117/112 20px Karrierecenter der Bundeswehr Kiel (Karriere- und Beratungsbüro Hamburg) mini|BWK Hamburg mit Zentraler Notaufnahme
Liegenschaft Albert-Einstein-Ring
mini|Eingang zum Dienstgebäude des Truppendienstgerichts Nord, 3. und 4. Kammern Die Liegenschaft Albert-Einstein-Ring befindet sich in Hamburg-Bahrenfeld in einem Bürogebäude und beherbergt heute das Truppendienstgericht Nord mit mehreren auswärtigen Kammern.
Aktuell stationierte Einheiten 20px 3. Kammer des Truppendienstgerichts Nord 20px 4. Kammer des Truppendienstgerichts Nord
Hanseaten-Bereich
Der Hanseaten-Bereich, auch Hanseaten-Kaserne genannt, liegt in Hamburg-Horn. Die Garnison wurde 1937 als Litzmann-Kaserne eröffnet. Sie beherbergt Teile der nur wenige 100 m entfernten Bundeswehr-Universität in Hamburg-Jenfeld.
Aktuell stationierte Einheiten 20px Teile Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (P) 20px Unterkunftsbereich Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (P) 20px Sanitätsversorgungszentrum Hamburg-Mitte (UstgBer) Ehemals stationierte Einheiten Feldzeugbataillon 511 (1. August 1956 – 16. März 1959, dann Umbenennung in Instandsetzungsbataillon 460 und Verlegung in die Lettow-Vorbeck-Kaserne Hamburg) Panzerfernmeldebataillon 3 (1956–1958, dann Umbenennung in Fernmeldebataillon 3 und Verlegung nach Buxtehude)
Douaumont-Kaserne (Helmut-Schmidt-Universität)
Die Douaumont-Kaserne (Helmut-Schmidt-Universität), auch Douaumont-Bereich genannt, liegt in Hamburg-Jenfeld. 1935–1936 erbaut, wurde sie benannt nach dem Fort Douaumont, Teil der französischen Festungsanlage um Verdun.web.archive.org Heutzutage beherbergt sie die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Aktuell stationierte Einheiten 20px Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (P) Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg Studierendenbereich (P) Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg Studierendenfachbereich A (Betreuung Elektrotechnik und Maschinenbau) (P) Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg Studierendenfachbereich B (Betreuung Geistes- und Sozialwissenschaften) (P) Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg Studierendenfachbereich C (Betreuung Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) (P) 20px Evangelisches Militärpfarramt Hamburg I (vorher: Evangelischer Standortpfarrer Hamburg I) 20px Katholisches Militärpfarramt Hamburg I 20px Zentrum Innere Führung – Evaluation FMO Hamburg (Führungsbegleitung in militärischen Organisationen) Ehemals stationierte Einheiten 20px Heeresoffizierschule II (1958–1974) 20px I./Feldartillerieregiment 1 (1956–1958) 20px III./Feldartillerieregiment 1 (1956–1957) 20px Grenadierbataillon 31 (1956–1957) 20px Grenadierbataillon 61 (1957–1958)Dann umbenannt in Grenadierbataillon 16 und verlegt. 20px Standortfernmeldeanlage 117/111 20px Fernmelderevisionsdiensttrupp 117/111 (bis 1989) 20px Fernmelderevisionsinstandhaltungstrupp 117/111 (1979–1994) 20px Evangelischer Standortpfarrer Hamburg I (1955–2007) 20px Evangelischer Pfarrer Universität Bw Hamburg (1955–2004) mini|Hauptgebäude der Helmut-Schmidt-Universität
Liegenschaft Rahlau
In Hamburg-Tonndorf befinden sich große Teile des Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) Hamburgs.
Aktuell stationierte Einheiten 20px LHBw GmbH / Bekleidungskammer (2006–2014) Ehemals stationierte Einheiten 20px Standortverwaltung Hamburg Bekleidungskammer uvm. (1955–2006)
Marineanlage Reiherdamm
Die Marineanlage Reiherdamm befindet sich in Hamburg-Steinwerder.
Aktuell stationierte Einheiten 20px Marineamt Abteilung Marinerüstung/Marinelogistik Teileinheit Hamburg (M) 20px Werftliegerunterstützungszug Hamburg (M) 20px Truppenküche III/Hamburg 20px Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung Betreuungsstelle Hamburg Ehemals stationierte Einheiten 20px 3. Marinestützpunktkompanie (1985–1986) 20px Marinefernmeldegruppe 12 TE Hamburg (1957–1986)
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Teile des Bundeswehrkrankenhauses sind seit 2005 im Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin untergebracht.
Aktuell stationierte Einheiten 20px Zentrales Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Koblenz – Außenstelle Bernhard-Nocht-Institut Hamburg (UstgBer) 20px Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr – Teile Hamburg Ehemals stationierte Einheiten 20px Stab Marineunterstützungskommando TE Hamburg (1974–2001)
Liegenschaft beim Schlump
In der Straße Beim Schlump befindet sich ein weiteres Dienstgebäude.
Aktuell stationierte Einheiten 20px Teile Planungsamt der Bundeswehr
Ehemalige Liegenschaften Boehn-Kaserne
Die Boehn-Kaserne befand sich in Hamburg-Rahlstedt. Die Kaserne wurde am 9. August 1956 an die Bundeswehr übergeben und am 30. September 1993 geschlossen. Heute erkennt man die Lage der ehemaligen Boehn-Kaserne nur noch am Verlauf der Straßen und an der Anordnung der Häuser. Das Stabsgebäude ist erhalten.
Ehemals stationierte Einheiten: 20px Panzerbrigade 8 „Lüneburg“ (1959–1959) 20px Panzergrenadierbrigade 17 (1959–1993) 20px Feldartilleriebataillon 177 (1959–1967) 20px Panzerartilleriebataillon 177 (1967–1993) 20px Panzergrenadierbataillon 3 (1956–1959) 20px Panzergrenadierbataillon 73 (1962–1971) 20px Panzergrenadierbataillon 173 (1992–2003) 20px Grenadierbataillon 11 (1956–1958) 20px Sanitätszentrum 102 20px Sanitätsbereich 10/1 (1985–1986) 20px Arztgruppe Betriebsmedizin 102 20px Zahnarztgruppe 102/1 (1985–1986) 20px Fahrschulgruppe Hamburg 5 (1986–1994) 20px Kampfgruppe A 3 (1956–1959) 20px Standortfernmeldeanlage 117/113 20px Fernmeldedienstgruppe 117/10 (1982–1994) 20px Fernmeldedienstgruppe 117/11 (1982–1994) 20px Fernmelderevisionsdiensttrupp 117/112 (1979–1995) 20px Evangelischer Standortpfarrer Hamburg V (1985–1986) Lage:
Graf-Goltz-Kaserne
mini|Erhaltenes Unterkunftsgebäude, durch die Zollfahndung genutzt Die Graf-Goltz-Kaserne befand sich unweit der Boehn-Kaserne in Hamburg-Rahlstedt. Die Kaserne wurde 1951 an den Bundesgrenzschutz und wenige Jahre später an die Bundeswehr übergeben. Am 30. September 1992 wurde die Kaserne aufgelöst. Heute befindet sich an der Stelle das Wohngebiet „Boltwiesen“.
Ehemals stationierte Einheiten: 20px Feldartillerieregiment 1 (1956–1958) 20px Panzerartilleriebataillon 31 (1959–1959) 20px Panzerbataillon 3 (1956–1959) 20px Panzerbataillon 23 (1958–1958) 20px Panzerbataillon 174 (1959–1992) 20px Panzergrenadierbataillon 23 (1958–1958) 20px Panzergrenadierbataillon 171 (1981–1992) 20px Panzergrenadierbataillon 172 (1959–1971) 20px 3./Versorgungsbataillon 176 (1959–1972) 20px Instandsetzungskompanie 170 (1972–1992) 20px Panzeraufklärungskompanie 170 (1959–1962) 20px Panzerjägerkompanie 170 (1959–1968) 20px Sanitätsbereich 10/3 (1985–1992) Lage:
Röttiger-Kaserne
mini|Schild an der ehemaligen Einfahrt mini|Eingang zur ehemaligen Röttiger-Kaserne mini|Eingang zum ehemaligen Soldatenheim