mini|David Sieveking (2010) bei der Präsentation seines Films „David wants to fly“ in Frankfurt am Main David Sieveking (* 10. September 1977 in Friedberg (Hessen)) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmeditor und Filmproduzent.
Leben Sieveking wuchs in Bad Homburg vor der Höhe auf. Nach seiner Zivildienstzeit studierte Sieveking von 2000 bis 2007 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) Regie. (ZIP; 264 kB), S. 8 Während seines Studiums arbeitete er als Editor, Regieassistent und Darsteller für Kino und Fernsehen, realisierte erste Kurz- und Dokumentarfilme und nahm erstmals am Berlinale Talent Campus teil. Sein Studium schloss er mit dem Dokumentarfilm Senegallemand ab, der seine Premiere beim Filmfest München hatte. Sein Kinodebüt hatte er 2010 mit dem Dokumentarfilm David wants to fly, der erstmals bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin und anschließend auf über 40 internationalen Festivals gezeigt wurde.
Sieveking lebt in Berlin zusammen mit der Filmkomponistin Jessica de Rooij, das Paar hat zwei Töchter.
Filmografie 2000: Nachdreh (Kurzspielfilm, Buch und Regie) 2003: Die Amerikanische Botschaft oder Warum wir uns bewegen (Kurzspielfilm, Buch und Regie) 2005: Asyl (Episodenspielfilm, Episode Mr. Singh, Buch und Regie) 2007: Senegallemand (Dokumentarfilm, Buch und Regie) 2010: David wants to fly (Dokumentarfilm, Buch und Regie) 2012: Vergiss mein nicht (Dokumentarfilm, Buch und Regie) 2017: Eingeimpft (Dokumentarfilm, Buch und Regie) 2022: WAS UNS AM LEBEN HÄLT (Dokumentarfilm, Buch und Regie)Flare Film 2024: Ungehor§am – Zeit für Zivilen Widerstand (aka High Noon aka Revolution im Treibhaus / Greenhouse Revolution), (Dokumentarfilm, Buch und Regie)
Auszeichnungen mini|Preisträger David Sieveking beim Hessischen Film- und Kinopreis 2012 2000: Hessischer Nachwuchspreis für Nachdreh 2004: Nachwuchspreis beim up-and-coming für Die Amerikanische Botschaft 2004: Kritiker- und Publikumspreis der Bremer Young Collection 28 für Die Amerikanische Botschaft 2010: Hessischer Filmpreis für David wants to fly als Bester Dokumentarfilm 2012: Hauptpreis der Sektion „Semaine de la critique“ beim Locarno Festival für Vergiss mein nicht 2012: Hessischer Filmpreis für Vergiss mein nicht als Bester Dokumentarfilm 2012: Preis des Goethe-Instituts beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm für Vergiss mein nicht 2013: Förderpreis der DEFA-Stiftung für junges Kino
Weblinks
Einzelnachweise
David Kategorie:Stipendiat der Villa Aurora Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Mann