Das Amt Neuhausen/Spree, auch nur Amt Neuhausen genannt, war ein 1992 gebildetes Amt im Land Brandenburg, in dem sich 18 Gemeinden im damaligen Kreis Spremberg (heute Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg) zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Sitz der Amtsverwaltung war in Neuhausen/Spree. Das Amt Neuhausen/Spree wurde 2004 aufgelöst. Es hatte Ende 2003 5861 Einwohner.

Geographische Lage Das Amt Neuhausen grenzte im Norden an die Stadt Cottbus, im Osten an das Amt Döbern-Land, im Süden an das Amt Hornow/Simmersdorf und die Stadt Spremberg und im Westen an das Amt Drebkau (Niederlausitz).

Geschichte Am 3. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Neuhausen, für dessen Zustandekommen der 16. Juli 1992 festgelegt wurde. Sitz der Amtsverwaltung war in der Gemeinde Neuhausen/Spree. Folgende 18 Gemeinden aus dem damaligen Kreis Cottbus-Land waren darin zusammengefasst (in der Reihenfolge ihrer Nennung im Amtsblatt):

Groß Oßnig Frauendorf Gallinchen Gablenz Klein Döbbern Groß Döbbern Koppatz Laubsdorf Neuhausen Roggosen Sergen Haasow Kathlow Groß Gaglow Kiekebusch Komptendorf Drieschnitz-Kahsel Bagenz

Das Amt Neuhausen/Spree hatte Ende 1992 6706 Einwohner. Zum 26. Oktober 2003 wurden Gallinchen, Groß Gaglow und Kiekebusch in die Stadt Cottbus eingegliedert. Sie schieden daher auch aus dem Landkreis Spree-Neiße aus.

Am 19. September 2004 schlossen sich die Gemeinden Bagenz, Drieschnitz-Kahsel, Frauendorf, Gablenz, Groß Döbbern, Groß Oßnig, Haasow, Kathlow, Klein Döbbern, Komptendorf, Koppatz, Laubsdorf, Neuhausen, Roggosen und Sergen zur neuen Gemeinde Neuhausen/Spree zusammen.

Amtsdirektoren Von 1994 bis 1999 leitete Arno Walth bis zu seiner Abwahl als Amtsdirektor das Amt Neuhausen/Spree. 1999 wurde sein Stellvertreter Dieter Perko (CDU) amtierender Amtsdirektor, bis er 2001 vom Amtsausschuss zum neuen Amtsdirektor gewählt wurde.

Nach der Gemeindeneugliederung 2004 wurde Perko durch die Bürger von Neuhausen/Spree zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister gewählt.

Einzelnachweise Bildung der Ämter Temnitz, Milow, Baruth, Neuhardenberg, Burg-Spreewald, Drebkau/Niederlausitz, Neuhausen und Peitz. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 54, 31. Juli 1992, S. 966/7.

Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.13 Landkreis Spree-Neiße PDF

Neuhausen/Spree Kategorie:Landkreis Spree-Neiße NeuhausenSpree Kategorie:Aufgelöst 2004