Serge Maiwald (* 4. August 1916 in Orenburg, Russisches Kaiserreich; † 22. Februar 1952 in FreudenstadtEintrag in der Landesbibliographie Baden-Württemberg) war ein russischer Jurist.
Maiwald war „gebürtiger christlich-orthodoxer Russe“.Axel Schildt. Zwischen Abendland und Amerika: Studien Zur Westdeutschen Ideenlandschaft der 50er Jahre. Oldenbourg Verlag, 1999, S. 31. ISBN 3486563440 Er promovierte 1943 unter Carl Schmitt mit einer Arbeit über Die völkerrechtliche Stellung der Staatshandelsschiffe.Briefwechsel Ernst Forsthoff-Carl Schmitt: (1926-1974). Akademie Verlag, 2007, S. 372. ISBN 3050035358 Im gleichen Jahr reichte er eine Habilitationsschrift mit dem Titel Die Staatsfreiheit des Seehandels als Kardinalprinzip des bisherigen Völkerrechts ein. 1945 war er Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift Universitas „aus dem ‚Vertrauen auf die einheitsstifdende Kraft und die Sendung der Universitas-Idee in den christlichen Jahrhunderten der abendländischen Geschichte‘“. In Universitas gewährte er Carl Schmitt „publizistisches «Asyl»“.Serge Maiwald und die «Universitas». In: Reinhard Mehring. Carl Schmitt: Aufstieg und Fall. C. H. Beck, 2009, S. 472. ISBN 3406592244 1952 starb Maiwald an einem Schlaganfall.
Schmitt wählte ihm zu Ehren später das Pseudonym Musil-Maiwald.Philip Payne, Graham Bartram, Galin Tikhanov: A Companion to the Works of Robert Musil. Camden House, 2077. S. 123 ISBN 1571131108
Literatur
Carl Schmitt. Gedenken an Serge Maiwald. In: _____. Frieden oder Pazifismus? Berlin, 2005, ISBN 978-3-428-08940-6. Carl Schmitt. Zum Gedächtnis von Serge Maiwald. In: Zeitschrift für Geopolitik: Monatshefte für deutsches Auslands-Wissen. Band 23, 1952, S. 447–448.
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