Albert Herbert Mellin (* 23. Juli 1901 in Mittenwalde, Kreis Bromberg, Provinz Posen; † 2. Februar 1945 in Helmstedt)Sterberegister des Standesamtes Wanzleben Nr. 71/1946 (kostenpflichtig Online bei Ancestry). war ein preußischer Verwaltungsjurist und Landrat.
Leben Mellin studierte von 1921 bis 1923 Rechtswissenschaften in Tübingen. Seit 1921 war er Mitglied der Studentenverbindung Landsmannschaft Ghibellinia Tübingen.Landsmannschaft Ghibellinia Tübingen (Hrsg.): Jubiläumsausgabe der Mitteilungen aus der Ghibellinia zum 120. Stiftungsfest, Stuttgart 1965, Seite 42. Er wirkte ab 1924 als GerRef., ab 1926 als RegRef und war ab 1929 als RegAss. in der Regierung Schneidemühl angestellt.
Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.507.654),Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28231436 er gehörte auch der SA an.Reinhold Zilch, Bärbel Holtz (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 12/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, S. 641. (Online; PDF 2,2 MB). 1933 amtierte er als kommissarischer Landrat im Kreis Fraustadt, Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen. 1934 wurde Mellin zum amtierenden Landrat in Fraustadt ernannt, aber schon 1935 beurlaubt. Er war von 1936 bis 1945 Landrat des Kreises Wanzleben der preußischen Provinz Sachsen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Mellin ferner als Kriegsverwaltungsrat eingesetzt.
Literatur Walther Hubatsch (Begründer): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Reihe A: Preußen. Band 6: Thomas Klein: Provinz Sachsen. Johann-Gottfried-Herder-Institut, Marburg/Lahn 1975, ISBN 3-87969-118-5, S. 87.
Einzelnachweise
Kategorie:Landrat (Regierungsbezirk Magdeburg) Kategorie:Landrat (Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:SA-Mitglied Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landsmannschafter Kategorie:Preuße Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1901 Kategorie:Gestorben 1945 Kategorie:Mann Kategorie:Kriegsverwaltungsrat