Der Irma-Rosenberg-Preis (Wiener Preis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus) ist eine 2010 geschaffene Auszeichnung, die gemeinsam vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte, der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung verliehen wird.
Die nach der sozialdemokratischen Aktivistin Irma Rosenberg benannte Auszeichnung, gliedert sich in einen Hauptpreis für hervorragende Veröffentlichungen und wissenschaftliche Leistungen sowie einen Anerkennungspreis für Dissertationen. Prämiert werden Arbeiten, „in deren Zentrum die Geschichte des Nationalsozialismus im Kontext der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Gewalt, Diktaturen und Genoziden steht.“
Der Hauptpreis wird mit 4.000 Euro prämiert und von der Stadt Wien gestiftet. Die bis zu zwei Anerkennungspreise werden vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte mit je 2.000 Euro dotiert.
Preisträger 2010: Claudia Andrea Spring, Regina Fritz, Barbara Juliane Hoffmann 2012: Fritz Trümpi, Alexander Korb 2014: Renee Winter, Stefanie Maria Fischer, Anna Hájková, Ina Friedmann, Oskar Vurgun 2016: Svenja Bethke, Vida Bakondy, Janosch Steuwer 2018: Sarah Thieme, Markus Nesselrodt 2020: Kerstin Schwenke, Anna Veronica Pobbe, Andreas Kranebitter 2022: Linda Erker, Daniel Schuch, Christina Wieder, Anne-Christin Klotz 2024: Katarzyna Nowak, Hannah Claudia Riedler, Alexander Walther
Weblinks Irma Rosenberg Preise beim Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
Kategorie:Auszeichnung (Wien) Kategorie:Wissenschaftspreis (Österreich) Kategorie:Geschichtswissenschaftlicher Preis Kategorie:Erstverleihung 2010