Das Wappen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen ist das Hoheitszeichen des mittelfränkischen Landkreises.

Blasonierung „Über Schildfuß, darin Eisenhutfeh von Silber und Blau, gespalten; vorne dreimal geteilt von Rot und Gold, hinten in Gold ein halber, rot bewehrter schwarzer Adler am Spalt.“

Geschichte Mit der Kreisreform von 1972 entstand der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen aus dem Landkreis Weißenburg in Bayern, dem Landkreis Gunzenhausen und der bis dahin kreisfreien Stadt Weißenburg in Bayern sowie einiger Gemeinden angrenzender Landkreise. Dem Landkreis wurde 1976 nach einem Beschluss des Kreistags und Zustimmung der Regierung von Mittelfranken das bis heute geltende Wappen gebilligt.

Das Wappen weist auf die Geschichte des Landkreises hin:Das Wappen des Landkreises, www.landkreis-wug.de, Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen. Das Stammwappen der Grafen von Truhendingen mit Rot-Gold-Teilung steht für das frühere Oberamt Hohentrüdingen der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach. Sie wurde aus dem Wappen des Landkreises Gunzenhausen entnommen.Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1977, S. 16; 1956, S. 40. Der halbe Reichsadler auf goldenem Grund weist auf die Reichsstadt Weißenburg hin. Die silber-blauen Reihen von Eisenhütlein beziehen sich auf die Reichserbmarschälle von Pappenheim. Sie wurde aus dem Wappen des Landkreises Weißenburg in Bayern entnommen.

Literatur Klemens Stadler: Deutsche Wappen, Band 1., Bremen, 1964, S. 41 (Alt-Landkreis Gunzenhausen), S. 95 (Alt-Landkreis Weißenburg i.Bay.) Robert Steimel: Die Wappen der bundesdeutschen Landkreise, Köln-Zollstock, 1964, S. 68 (Alt-Landkreis Gunzenhausen), S. 70 (Alt-Landkreis Weißenburg i.Bay.) Erich Dieter Linder, Günter Olzog: Die deutschen Landkreise: Wappen, Geschichte, Struktur, Augsburg 1996, S. 127.

Weblinks Wappen des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen im Haus der Bayerischen Geschichte

Einzelnachweise

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen