Róbert Koch (* 17. März 1976 in Tatabánya) ist ein ehemaliger ungarischer Volleyballspieler und heutiger -trainer und -funktionär.
Karriere Robert Koch begann mit dem Volleyball in seiner Heimat bei Pini Kaposvár SE, mit dem er zwischen 1994 und 2000 dreimal ungarischer Meister und viermal Pokalsieger wurde. Danach wechselte der Zuspieler zum deutschen Bundesligisten VfB Friedrichshafen, mit dem er dreimal Deutscher Meister und vielmal DVV-Pokalsieger wurde. In dieser Zeit war er in den Ranglisten des deutschen Volleyballs die Nummer eins bei den Zuspielern. Der ungarische Nationalspieler spielte in seiner erfolgreichen Karriere in zahlreichen europäischen Vereinen und erreichte national sowie international zahlreiche Titel und Spitzenplatzierungen. In der Saison 2012/13 spielte Robert Koch beim österreichischen Spitzenclub Hypo Tirol Innsbruck.
Ab der Saison 2015/16 war er bei der österreichischen Zweitliga-Männermannschaft des SSV HIB Liebenau als Trainer aktiv, anschließend zwischen 2017 und 2019 Co-Trainer der österreichischen Männer-Nationalmannschaft sowie Cheftrainer des österreichischen Erstligisten UVC Holding Graz (bis 2022). Zwischen 2020 und 2022 war er Nationaltrainer der ungarischen Männer-Nationalmannschaft sowie bis 2024 Sportdirektor bei MÁV Előre SC.
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