Wolfgang Müller (* 1975 in Limburg an der Lahn) ist ein deutscher Singer-Songwriter und Autor aus Hamburg.
Leben Müller wuchs in Bad Camberg auf und zog nach einem kurzen Aufenthalt in Darmstadt 1996 nach Hamburg. 2005 veröffentlichte er im Eigenvertrieb die EP mü. 2006 absolvierte er den Popkurs an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In der darauffolgenden Zeit war er mit Gisbert zu Knyphausen auf Tour und veröffentlichte 2007 sein Debütalbum In der Zwischenzeit bei dem Hamburger Musiklabel „Rintintin Musik“ von Michy Reincke. 2009 erschien das zweite Album Gegen den Sinn. 2010 wurde er mit der TV Noir Rakete in Silber ausgezeichnet. Im Folgenden veröffentlichte er am 24. Juni 2011 das Akustikalbum Ahoi, das nur mit Gitarre begleitete Versionen von Liedern der ersten beiden Alben beinhaltete sowie zwei unveröffentlichte Lieder. Durch Auftritte beim Internet-Broadcaster TV Noir und bei Inas Nacht wurde Wolfgang Müller einem etwas breiteren Publikum bekannt. 2012 trennte er sich von dem Label Rintintin Musik und gründete sein eigenes Label „Fressmann“ im Vertrieb von Indigo (Vertrieb). Hier veröffentlichte er 2012 sein viertes Album Über die Unruhe. Es wurde zum Teil durch Crowdfunding finanziert.Crowdfunding Projekt auf startnext.de 2013 initiierte er das Märchen-Projekt Es war einmal und wenn sie nicht mit u. a. Gisbert zu Knyphausen, Francesco Wilking und Moritz Krämer und las Der Zaunkönig und der Bär für diese Doppel-CD ein.Plattenkritik zu „Es war einmal und wenn sie nicht“ bei Popshot, 7. November 2013, abgerufen am 16. November 2013. 2015 erschien das fünfte Album Auf die Welt. Im selben Jahr erschien Lied von den Wölfen als sein Beitrag auf dem von ihm mitinitiierten Kinderlied-Sampler Unter meinem Bett von Oetinger Audio. 2024 veröffentlichte er mit "STRUDIA - Kampfkunst für den Kopf" im hauseigenen Fressmann-Verlag einen autobiografischen Ratgeber gegen Angststörungen.
Rezeption In Rezensionen wurden Müllers Texte als lyrisch und poetisch bezeichnet.Plattenkritik zu In der Zwischenzeit auf roteraupe.de (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)Plattenkritik zu Über die Unruhe auf roteraupe.de auf alternativmusik.dePlattenkritik zu Über die Unruhe auf plattentests.dePlattenkritik zu Ahoi. plattentests.de, abgerufen am 21. Mai 2021 Außerdem wurde Wolfgang Müllers Gitarrenspiel hervorgehoben, das auf einer klassischen Gitarrenausbildung gründet.Plattenkritik zu Ahoi. Hamburger Abendblatt, 6. Juli 2011.
Diskografie Alben und EPs 2005: mü (EP) 2007: In der Zwischenzeit 2009: Gegen den Sinn 2011: Ahoi 2012: Über die Unruhe 2015: Auf die Welt 2018: Die sicherste Art zu reisen 2021: Die Nacht ist vorbei 2023: Fast wie neu (12 Akustik-Versionen) 2024: Das Ende von allem Kompilations-Beiträge 2008 „Dinosauriertag“ auf „Kunztstücke“ mit Moritz Krämer (Edel) 2010 „Ahoi“ auf „TV Noir 15 Knaller“ (Bmg Rights Management) 2010 „Unterschiedlich schwer“ auf „Bookends“ (Kook / Mairisch Verlag) 2013 „Der Zaunkönig und der Bär“ gelesen auf „Es war einmal und wenn sie nicht“ (Fressmann / Indigo) 2016 „Lied von den Wölfen“ auf „Unter meinem Bett“ (Oetinger Audio / Tonpool)
Buch 2024: STRUDIA - Kampfkunst für den Kopf, FRESSMANN Books, ISBN 978-3000783340
Weblinks Offizielle Webpräsenz von Wolfgang Müller
Einzelnachweise
Kategorie:Singer-Songwriter Kategorie:Gitarrist Kategorie:Musiker (Hamburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1975 Kategorie:Mann