Elisabeth Hamann (* 2. Januar 1913 in Hindenburg; † 15. Januar 2001 in Kempten (Allgäu)) war eine deutsche Politikerin (SPD) und ab 1975 Mitglied dem Bayerischen Landtages.
Leben und Beruf Hamann legte 1933 ihr Abitur in Beuthen ab, studierte Medizin in Breslau, schloss das Studium mit dem Staatsexamen und wurde zum Dr. med. promoviert. Es folgte eine Ausbildung an den Universitätskliniken in Breslau und Berlin. Von 1940 bis 1947 arbeitete sie als Kassenärztin in Breslau, im Landkreis Liegnitz und nach dem Krieg in Oberfranken. 1947 wurde sie in Ingolstadt Mitarbeiterin in der Praxis ihres Ehemanns, dem Arzt Horst Hamann, den sie 1941 in Breslau heiratete, aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Außerdem war sie Vertreterin in einigen Allgemeinpraxen, arbeitete im schul- und impfärztlichen Dienst beim Gesundheitsamt Ingolstadt und war lange Jahre Ärztin beim Bayerischen Roten Kreuz.
Politik Hamann, die der SPD 1969 beitrat, vertrat diese von 1972 an im Ingolstädter Stadtrat.
Von 1974 bis 1978 gehörte sie dem Bayerischen Landtag an. Bei der Wahl kandidierte sie im Stimmkreis Ingolstadt und wurde im Wahlkreis Oberbayern gewählt. Im Landtag gehörte sie dem Ausschuss für Sozial- und Gesundheitspolitik an.
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Einzelnachweise
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