thumb Ørðavík [] (in älterer Graphie auch Øravík; dänisch: Ørdevig) ist ein Ort der Färöer an der Westküste Suðuroys.

Einwohner: 44 (1. Januar 2014) Postleitzahl: FO-827 Kommune: Tvøroyrar kommuna

mini|links|Ørðavík mini|links|Die Dorfkirche von Ørðavík mini|links|Schlucht „Gálgagjógv“ (Galgenschlucht). mini|Der Tjaldavíkshólmur bei Ørðavík. Färöische Briefmarke von 2004. Künstler: Jákup Pauli Gregoriussen Ørðavík liegt am Südufer des Trongisvágsfjørðurs.

Ørðavík ist ein altes Dorf, das aufgrund seiner Lage auf der Mitte der Insel von jeher als Thingstätte auf Suðuroy diente. Die eigentliche Thingstätte war Uppi millum Stovur, etwa 2 km westlich des Dorfes.

Die Bucht, an der Ørðavík liegt, trägt den gleichen Namen, während die Landzunge auf der Nordseite Gálgatangi heißt. Sie ist nach dem Galgen benannt, der hier einst stand und an dem die zum Tode Verurteilten gehängt wurden. Direkt am Meer befindet sich hier auch die Schlucht „Gálgagjógv“ (Galgenschlucht), auf die an der Straße eine Hinweistafel als Sehenswürdigkeit hinweist. Im Falle einer Hinrichtung wurde über die Schlucht ein Balken gelegt, an dem die Verurteilten unmittelbar über dem Meer gehängt wurden.

Die nächstgelegene Bucht ist Tjaldavík auf der Innenseite des 7,5 Hektar großen Tjaldavíkshólmur, einem der 11 Holme der Färöer. Während des Zusammentreffens des vártings „Suðuroyarting“ wurden hier Zelte aufgestellt. Diesen Zelten (färöisch: tjald = Zelt) verdanken die Bucht und der Holm ihren Namen. Der Tjaldavíkshólmur gehört administrativ zum südlichen Nachbardorf Hov. Er bietet ausreichend Nahrung für zehn Schafe.

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