mini|Kolja Brandt bei der Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015 Kolja Brandt (* 1969 in Berlin) ist ein deutscher Kameramann.

Leben Kolja Brandt wuchs in Berlin-Kreuzberg auf. Er begann seine Kamerakarriere 1993 beim italienischen Fernsehen. Nach seiner Rückkehr 1995 nach Deutschland begann er für Studentenfilme zu arbeiten. Seinen ersten Spielfilm als Kameramann drehte er mit dem 1998 veröffentlichten Letting Go. Seitdem war er als Kameramann für Kinofilme wie Knallhart, Goethe! und Nordwand verantwortlich. Für letzteren wurde er mit dem Preis der deutschen Filmkritik und dem Deutschen Filmpreis für die Beste Kamera ausgezeichnet.

Er lebt in Berlin und hat drei Söhne.

Filmografie (Auswahl) 1997: Tänze der Nacht 1998: Letting Go 2004: Im Dunkeln 2006: Knallhart 2008: Nordwand 2010: Goethe! 2011: Die Geschichte der Auma Obama 2011: Joschka und Herr Fischer 2012: Die Logan Verschwörung (The Expatriate) 2012: Jäger des Augenblicks – Ein Abenteuer am Mount Roraima (Roraima: Climbing the Lost World) 2014: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (Hector and the Search for Happiness) 2014: Nackt unter Wölfen 2014: Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück (Colonia) 2017: Der junge Karl Marx (Le Jeune Karl Marx) 2019: Die Agentin (The Operative) 2019: Berlin, I Love You 2020: The Secrets We Keep – Schatten der Vergangenheit (The Secrets We Keep) 2021: Blackout 2021: Raised by Wolves 2021: Rottet die Bestien aus! (Exterminate all the Brutes) 2024: Die Kaiserin (Netflixserie, 1 Folge)

Auszeichnungen 2009: Deutscher Filmpreis (Lola) in der Kategorie Beste Kamera / Bildgestaltung für Nordwand. 2015: Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie Beste Bildgestaltung für Nackt unter Wölfen

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