Die Theo Wormland-Stiftung ist eine deutsche Stiftung mit Sitz in München, die als Mäzenin Museen, wie zum Beispiel die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die Pinakothek der Moderne und das Sprengel Museum sowie Altenpflegeeinrichtungen im Freistaat Bayern fördert.

Geschichte mini|Von der Stiftung finanzierte Skulptur Stahl 5 81 von Erich Hauser vor dem Sprengel Museum Hannover

Bereits 1977 übereignete der Unternehmer Theo Wormland (1907–1983)Der Gründer Theo Wormland, wormland.de, abgerufen am 27. Oktober 2012 dem Sprengel Museum mehrere Werke aus seiner Sammlung.sprengel-museum.de, abgerufen am 27. Oktober 2012 Die Theo Wormland Stiftung GmbH wurde im Jahr 1982, kurz vor dem Tode von Theo Wormland, in München gegründet und war bis 2015 die Muttergesellschaft der Wormland Unternehmen. Nach dem Verkauf der unternehmerischen Tätigkeiten an die Ludwig Beck AG hat die Stiftung in einer Pressemitteilung zugesichert, die mäzenatischen und sozialen Aufgaben fortzuführen., abgerufen am 24. November 2015 (PDF) Mit finanziellen Unterstützungen trug sie wesentlich zur Realisierung des Neubaus der Pinakothek der Moderne bei. Sie ermöglichte ferner umfangreiche Neuerwerbungen der Sammlung Moderne Kunst. Dazu gehören Meisterwerke des Surrealismus, darunter Arbeiten von Salvador Dalí, Max Ernst und René Magritte; Theo Wormland brachte seine Sammlung ein.

Die Stiftung fördert ferner Ausstellungen, finanziert Publikationen und lobte zwischen 1982 und 2001 alle zwei Jahre den mit 50.000 Euro dotierten Theo Wormland Kunstpreis aus.

2013 erregte die Stiftung durch die Schenkung der privaten Kunstsammlung des Unternehmers an die Pinakothek der Moderne in München Aufmerksamkeit.Von der Dauerleihgabe zur Schenkung deutschlandfunk.de, abgerufen am 10. April 2014.Wiedereröffnung der Pinakothek der Moderne. Traumlandschaften abendzeitung-muenchen.de, abgerufen am 10. April 2014. Die Sammlung zählt zu den deutschen Sammlungen des Surrealismus und war zuvor 30 Jahre Dauerleihgabe an die Pinakothek.

Ausstellung 2013: Traum-Bilder. Ernst, Magrittem Dalí, Picasso, Antes, Nay... Die Wormland-Schenkung, Pinakothek der Moderne, München. Katalog.

Theo Wormland Kunstpreis (Auswahl) 1983: Ursula Schultze-Bluhm zusammen mit Bernard Schultze 1984: Doris Schmidt 1985: Götz Adriani 1990: Wolfgang Pehnt 1992: Museum der bildenden KünsteDas Museum der Bildenden Künste in Leipzig erhält 50 000 Mark des insgesamt mit 100 000 Mark dotierten Theo Wormland Kunstpreises. 2001: Jean-Christophe Ammann

Literatur Hartwig Garnerus: Die Sammlung Theo Wormland. Thiemig 1983, ISBN 3-521-04152-2. Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Handbuch Stiftungen: Ziele – Projekte – Management – Rechtliche Gestaltung. Gabler Verlag 2003, ISBN 3-409-29896-7. Cathrin Klingsöhr-Leroy: Pinakothek der Moderne München: Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst. Beck 2005, ISBN 3-406-52312-9. Ausstellungskatalog: Traum-Bilder. Ernst, Magritte, Dalí, Picasso, Antes, Nay... Hatje Cantz, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-7757-3655-8.

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Einzelnachweise

Kategorie:Stiftung in München Kategorie:Kunststiftung Kategorie:Stiftungsgründung 1982