Die Liste der Stolpersteine in Berlin-Schmargendorf enthält die Stolpersteine im Berliner Ortsteil Schmargendorf im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie listet Namen, Standorte und, soweit bekannt, Informationen über den Geehrten auf.

Die erste Stolperstein-Verlegung in Schmargendorf erfolgte am 22. Oktober 2004. Die Spalten der Tabelle sind selbsterklärend. Die Tabelle erfasst insgesamt 74 Stolpersteine und ist teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.

Bild Name Standort Verlege­datum Leben 100px Marienbader Straße 12 100px Ruhlaer Straße 24 100px Ruhlaer Straße 24 100px Hohenzollerndamm 81 100px Hohenzollerndamm 81 100px Hohenzollerndamm 81 100px Hohenzollerndamm 81 100px Hohenzollerndamm 81 100px Misdroyer Straße 38 100px Caspar-Theyß-Straße 26 100px Caspar-Theyß-Straße 26 100px Caspar-Theyß-Straße 26 100px Caspar-Theyß-Straße 26 100px Caspar-Theyß-Straße 26 100px Rheinbabenallee 36 100px Marienbader Straße 12 100px Friedrichsruher Straße 36 Geboren 1878. Deportiert nach Riga in 1942. Dort ermordet am 8. September 1942. 100px Salzbrunner Straße 42 Geboren am 27. Juli 1883 in Brieg (Schlesien). Deportation am 12. Januar 1943 mit dem 26. Osttransport in das KZ Auschwitz. Dort ermordet (Datum unbekannt). 100px Auguste-Viktoria-Straße 33 Geboren am 9. Juli 1921 in Leipzig. Deportation am 16. Juni 1943 in das Ghetto Theresienstadt. Weitere Deportationen am 19. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz und 1945 in das KZ Bergen-Belsen. Verstorben im April 1945 nach der Befreiung des Konzentrationslagers. 100px Schellendorffstraße 24 100px Schellendorffstraße 24 100px Schellendorffstraße 24 100px Schellendorffstraße 24 100px Schellendorffstraße 24 100px Heydenstraße 21 100px Schellendorffstraße 31 Geboren als Anita Mayer-Alberti am 31. Dezember 1898 in Koblenz. Deportation am 28. März 1942 nach Piaski und dort ermordet (Datum unbekannt). 100px Schellendorffstraße 31 Geboren am 19. Oktober 1930 in Berlin. Deportation am 28. März 1942 nach Piaski und dort ermordet (Datum unbekannt). 100px Schellendorffstraße 31 Geboren am 6. September 1886 in Mannheim. Deportation am 28. März 1942 nach Piaski und dort ermordet (Datum unbekannt). 100px Schellendorffstraße 31 Geboren am 11. September 1922 in Köln. Deportation am 12. Januar 1943 in das KZ Auschwitz. Dort ermordet (Datum unbekannt). 100px Schellendorffstraße 31 Geboren am 13. August 1925 in Köln. Deportation am 28. März 1942 nach Piaski und dort ermordet (Datum unbekannt). 100px Marienbader Straße 12 100px Marienbader Straße 12 100px Hohenzollerndamm 102 Geboren am 4. Juli 1896 als Else Levy. Floh mit ihrer Tochter vor den Nationalsozialisten nach Drancy (Frankreich). Nach der deutschen Besetzung Frankreichs wurden sie am 7. September 1942 in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet. 100px Hohenzollerndamm 102 Geboren am 10. Februar 1887 in Czernowitz. Deportation in das Ghetto Theresienstadt am 15. Juli 1942. Von dort am 16. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz verschleppt und dort ermordet. 100px Hohenzollerndamm 102 Geboren am 8. August 1922 in Berlin. Floh mit ihrer Mutter vor den Nationalsozialisten nach Drancy (Frankreich). Nach der deutschen Besetzung Frankreichs wurden sie am 7. September 1942 in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet. 100px Berkaer Straße 31 100px Berkaer Straße 31 100px Caspar-Theyß-Straße 24 Geboren 1863. Deportation in das Ghetto Theresienstadt am 29. Oktober 1942. Dort ermordet am 4. März 1943. 100px Friedrichsruher Straße 8–9 100px Kudowastraße 29 Geboren am 15. September 1874 als siebtes von neun Kindern des Rabbiners Dr. phil. Wilhelm Klemperer (1839–1912) und seiner Frau Henriette, geb. Franke (1843–1919), in Landsberg an der Warthe. Ihre Geschwister waren u. a. die Professoren der Medizin Georg (1865–1946) und Felix Klemperer (1866–1932) und der Romanist Victor Klemperer (1881–1960). Der Dirigent Otto Klemperer (1885–1973) war ihr Cousin. 1891 kam die Familie nach Berlin. 1897 heiratete Martha Klemperer den Kollegen ihres Vaters an der Jüdischen Reformgemeinde Berlin, Dr. phil. Julius Jelski. Das Paar bekam drei Kinder, die bereits ab 1933 nach Palästina, Uruguay und Peru flohen. Nach den Erfahrungen der Novemberpogrome 1938 flohen auch Martha und Julius Jelski ohne wirtschaftliche Sicherheit im April 1939 zu ihrer Tochter Lilli nach Montevideo, Uruguay. Martha Jelski verstarb dort am 22. Januar 1954, ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes Julius. Sie wurde neben ihrem Mann auf dem Cementerio Israelita de La Paz, Canelones, Uruguay beigesetzt. 100px Kudowastraße 29 Geboren am 29. November 1867 in Slonim, verstorben am 8. Januar 1953 in Uruguay. 100px Salzbrunner Straße 42 Geboren am 22. Dezember 1913 in Berlin, zog sie nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter Toni Krakauer in die Salzbrunner Straße. Bis zur Deportation als Zwangsarbeiterin in den TEVES-Werken in Berlin-Wittenau eingesetzt. Verschleppung am 19. Februar 1943 mit dem 29. Osttransport in das KZ Auschwitz. Dort am 8. März 1943 ermordet. 100px Salzbrunner Straße 42 Geboren als Toni Hirschfeld am 13. Juni 1881 in Löbau (Westpreußen), zog sie nach dem Tod ihres Mannes 1938 mit ihrer Tochter Hilde in die Salzbrunner Straße. Deportation am 14. Dezember 1942 mit dem 25. Osttransport in das KZ Auschwitz. Dort ermordet (Datum unbekannt). 100px Hohenzollerndamm 59/60 100px Caspar-Theyß-Straße 26 Geboren 1877. Deportation in das KZ Riga-Kaiserwald am 15. August 1942. Nach dortiger Ankunft am 18. August 1942 ermordet. 100px Caspar-Theyß-Straße 26 Geboren 1890. Deportation in das KZ Riga-Kaiserwald am 15. August 1942. Nach dortiger Ankunft am 18. August 1942 ermordet. 100px Caspar-Theyß-Straße 26 Geboren am 4. Juli 1879 in Berlin. Deportation nach Riga am 15. August 1942. Nach dortiger Ankunft am 18. August 1942 ermordet. Ihr wurde der Agathe-Lasch-Platz am Kurfürstendamm in Halensee gewidmet. Weitere Stolpersteine befinden sich in Hamburg-Rotherbaum und Hamburg-Eppendorf. 100px Warmbrunner Straße 50 100px Warmbrunner Straße 50 100px Warmbrunner Straße 50 100px Ruhlaer Straße 14 100px Ruhlaer Straße 14 100px Davoser Straße 12a Geboren am 10. August 1900 als Frieda Süßmann in Breslau. Entzog sich der drohenden Deportation am 19. April 1944 durch Suizid. 100px Salzbrunner Straße 44 100px Salzbrunner Straße 44 100px Salzbrunner Straße 44 100px Salzbrunner Straße 44 100px Marienbader Straße 12 100px Marienbader Straße 12 100px Friedrichshaller Straße 28 100px Friedrichshaller Straße 28 100px Friedrichshaller Straße 28 100px Friedrichshaller Straße 28 100px Friedrichshaller Straße 28 100px Egerstr 12 100px Egerstr 12 100px Egerstr 12 99px Friedrichshaller Straße 23 Geboren am 9. März 1922 in Berlin. Deportiert in das Ghetto Theresienstadt am 5. September 1944. Weiterverschleppung am 9. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz, im Februar 1945 in das KZ Groß-Rosen und im März 1945 in das KZ Bergen-Belsen. Dort noch im März 1945 verstorben. 100px Orber Straße 27 100px Breite Straße 24 100px Hohenzollerndamm 111 100px Salzbrunner Straße 12 100px Cunostraße 109 Geboren 1885. Deportiert nach Minsk am 14. November 1941 und dort ermordet. 100px Cunostraße 109 Geboren 1882. Deportiert nach Minsk am 14. November 1941 und dort ermordet.

Weblinks

Stolpersteine – Straßenliste. Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.

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