Kłodnica (deutsch: Klodnitz) ist ein Stadtteil der Stadt Kędzierzyn-Koźle im Powiat Kędzierzyńsko-Kozielski der Woiwodschaft Opole in Polen. Die zuvor eigenständige Stadt verschmolz 1975 mit den am rechten Oderufer und der Kłodnica gelegenen Industriestädten Kędzierzyn und Sławięcice sowie der links der Oder befindlichen alten Stadt Koźle zu einer Stadt Kędzierzyn-Koźle.

Geschichte Zwei Kilometer östlich von Cosel, nördlich der Klodnitz vor ihrer Mündung in die Oder gelegen, wurde das Dorf Klodnitz 1532 erstmals erwähnt.

Durch den Bau des Klodnitzkanals entstand in Klodnitz mit der ersten Kanalschleuse der Umschlagplatz zur Oderschifffahrt. 1924 wurde der Ort Cosel-Oderhafen nach Klodnitz eingegliedert. In der Gemeinde befand sich nunmehr der zweitgrößte Binnenhafen des Deutschen Reiches, der zum Mündungsbecken des Gleiwitzer Kanals ausgebaut wurde. Klodnitz wurde zum Sitz eines Hafenamtes, Reedereien waren hier ansässig. Mit der Entwicklung von Kandrzin zu einem Standort der Chemischen Industrie entstanden in Klodnitz Wohnungen für die dort Beschäftigten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 fiel Klodnitz an Polen und wurde in Kłodnica umbenannt. 1973 erhielt die Gemeinde Kłodnica das Stadtrecht. Zwei Jahre später wurde sie in die Stadt Kędzierzyn-Koźle eingemeindet.

Einwohnerzahlen 1783: 383 Einwohner 1825: 674 1885: 1.850 1905: 3.166 1925: 4.165 1939: 4.934 1961: 3.784 (auf einer Fläche von 22,43 km²) 1970: 4.400

Weblinks Offizielle Homepage der Doppelstadt Stadtteil Kłodnica (Klodnitz) Homepage

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