Kreuzkirchen ist ein Gemeindeteil des Marktes Mitterfels im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.
Geschichte Entstanden aus einem Einödhof mit Kirchlein im Besitz der Adelheid von Runding, ging Kreuzkirchen (früher: Kritzenkirchen) im Jahr 1194 durch Schenkung an das Kloster Oberalteich, verbunden mit der Verpflichtung sonntägliche Gottesdienste abzuhalten. Im Jahr 1221 wurde die Schenkung in einer Urkunde nochmals bekräftigt. Die um 1224 entstandene Klosterpfarrei in Kreuzkirchen umfasste die Orte Kreuzkirchen, Weingarten, Scheibelsgrub, Straßhof und Mitterfels. 1734 wurde die Pfarrkirche St. Margareta vergrößert. Im Zuge der Säkularisation wurde der Pfarrsitz im Jahr 1805 nach Mitterfels verlegt. Die Kirche in Kreuzkirchen wurde daraufhin 1809 abgerissen. 1809 wurde auch die Schule von Kreuzkirchen nach Mitterfels verlegt. Weil dort das Schulhaus fehlte, wurde der Unterricht bis 1831 in der Hien-Sölde abgehalten. Bis 1999 bestand hier die Standortschießanlage 661/1 der Graf-Aswin-Kaserne.
Einwohnerentwicklung Jahr 1838 1860 1864 1871 1875 1885 1900 1916 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner27292831385440312424161819
Baudenkmäler Siehe: Liste der Baudenkmäler in Kreuzkirchen
Umwelt Kreuzkirchen liegt im Landschaftsschutzgebiet Bayerischer Wald.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise Übersetzung der Schenkungsurkunde Königlich-Bayerisches Intelligenz-Blatt des Unterdonau-Kreises ; 1823
Kategorie:Ort im Landkreis Straubing-Bogen Kategorie:Ortsteil von Mitterfels