Aichkirchen ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel.

Geografie Aichkirchen liegt auf 448 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,9 km, von West nach Ost 2,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 6,6 km². 10,6 % der Fläche sind bewaldet, 77,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst folgende 13 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Aichkirchen.

Aichkirchen gehörte bis 2012 zum Gerichtsbezirk Lambach und gehört seit dem 1. Jänner 2013 zum Gerichtsbezirk Wels.

Nachbargemeinden

Geschichte Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich.

Er wurde erstmals urkundlich um 1136 als „Eicha“ im Traditionskodex von Stift Sankt Peter in Salzburg erwähnt. 1449 erscheint erstmals der Name Aichkirchen. Seit 1490 wird der Ort dem Teilfürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. In der Zeit der Reformation traten viele Bewohner zum Protestantismus über. Erst durch die Gegenreformation wurde Aichkirchen wieder rekatholisiert.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Pfarrkirche Aichkirchen

Katholische Pfarrkirche Aichkirchen Hll. Peter und Paul

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm von 42 im Jahr 1999 auf 25 im Jahr 2010 ab. Von diesen wurden dreizehn im Haupt- und zwölf im Nebenerwerb geführt. Im schwach ausgeprägten Produktionssektor waren drei Erwerbstätige beschäftigt. Im Dienstleistungssektor arbeiteten 14 der 28 Angestellten im Bereich soziale und öffentliche Dienste.

Berufspendler Im Jahr 2011 lebten 271 Erwerbstätige in Aichkirchen. Davon arbeiteten 46 in der Gemeinde, mehr als achtzig Prozent pendelten aus.

Politik

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 2 SPÖ und 2 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 2 SPÖ und 2 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP und 3 FPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP und 4 FPÖ.

Bürgermeister

Bürgermeister seit 1855 waren:

Wappen 60px|rechts Blasonierung: In Gold über einem grünen Eichenzweig mit zwei auswärts geneigten Blättern und zwei aufrecht gestellten Eicheln ein schwarzer, dreiarmiger Pontifikalstab mit Kleeblattenden.

Die Gemeindefarben sind Schwarz-Gelb-Grün.

Der päpstliche Kreuzstab im 1984 verliehenen Wappen verweist auf das Pfarrpatrozinium Peter und Paul, zusammen mit den Eichenblättern symbolisiert er den Ortsnamen.

Persönlichkeiten Kollomann (Josef) Fellner (1750–1818), geboren in Pisdorf, Benediktiner, Zeichner und Kupferstecher (Gründer der Stiftssammlung von Lambach) Hermann Pramendorfer (1933–2024), Bürgermeister von Geboltskirchen und Mitglied des Bundesrats Ferdinand Steiner (* 1970 in Aichkirchen), Klarinettist, Soloklarinettist im Mozarteumorchester Salzburg Alexander Berger (* 1988), Volleyball-Nationalspieler

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Ager Kategorie:Ersterwähnung 1136 Kategorie:Hausruckviertler Hügelland Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Wels-Land