Haibach im Mühlkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung im unteren Mühlviertel mit Einwohnern (Stand ).

Geografie Haibach im Mühlkreis liegt in der Hügellandschaft des unteren Mühlviertels auf beiden Seiten der Großen Gusen. Die Gemeinde gehörte bis 2012 zum Gerichtsbezirk Leonfelden und ist seit dem 1. Jänner 2013 Teil des Gerichtsbezirks Freistadt. Der tiefste Punkt der Gemeinde liegt 595 Meter über dem Meer, der höchste Punkt erreicht 856 Meter. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,3 und von West nach Ost 4,5 Kilometer. Die Gemeinde hat eine Fläche von 14,49 Quadratkilometer.

Flächenverteilung

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Nachbargemeinden

Geschichte Ortsgeschichte Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich, seit 1490 zum Fürstentum Österreich ob der Enns.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1356 in Form von vnser hueb gelegen zu Haichenpach in Gallennevnchiricher pharr, wobei der Ortsname vom althochdeutschen Personennamen Heicho herzuleiten ist und mittels Haypach und Haipach schließlich zu Haibach geformt wurde.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt, ist seither wieder bei Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde Oberösterreich zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

Seit 1961 steigt die Bevölkerung. (Stand 2025)

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Landschaft mit Naturdenkmal nd666 (Linden).

Aussichtswarte SternGartl Blick (errichtet im Jahr 2000) Tabernakelpfeiler

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Von den 55 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden 33 im Haupt- und 22 im Nebenerwerb geführt. Die Haupterwerbsbauern bewirtschafteten 73 Prozent der Flächen. Im Produktionssektor arbeiteten drei Erwerbstätige im Baugewerbe. Die wichtigsten Arbeitgeber des Dienstleistungssektors waren die Bereiche Handel (22), soziale und öffentliche Dienste (9) und Verkehr (7 Mitarbeiter). WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)55624658Produktion3132Dienstleistung35154823 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Sicherheit Haibach besitzt seit 1946 eine Freiwillige Feuerwehr.

Politik mini|Gemeindeamt Gemeinderat Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Wahljahr ÖVP SPÖ 1997 10 3 2003 9 4 2009 10 3 2015 11 2 2021Wahl Oberösterreich 2021 orf.at 10 3

Bürgermeister

Bürgermeister seit 1850 waren:

Wappen Der Gemeinde wurde 1986 folgendes Wappen verliehen:

Blasonierung: Durch einen silbernen Schräglinksbalken, belegt mit einer blauen Wellenleiste, geteilt; oben in Grün eine silberne Scheibe, belegt mit einer roten, heraldischen Rose mit silbernem Butzen, unten in Rot eine silberne, mit einem grünen Dreieck belegte Scheibe. Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Blau.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger der Gemeinde

Josef Mayr (1919–2020), Bürgermeister von Haibach im Mühlkreis 1973–1985 Karl Danner († 2020), Bürgermeister von Haibach im Mühlkreis 1985–1996 Josef Reingruber, Alt-Bürgermeister von Haibach im Mühlkreis 1996–2021

Literatur Josef Thumfart: Haibach im Mühlkreis. Das Wachsen und Werden einer Gemeinde. Freistadt 2007. Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Haibach im Mühlkreis. Endbericht. Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2008, S. 1–80 ().

Weblinks

Topothek Haibach im Mühlkreis historisches Bildmaterial, verortet, verschlagwortet und datiert Information zum Wappe und Teufelsstein

Einzelnachweise

Kategorie:Zentralmühlviertler Hochland Kategorie:Leonfeldner Hochland