Auribeau ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Apt im gleichnamigen Arrondissement.
Geographie Auribeau liegt rund sieben Kilometer südöstlich der Stadt Apt.Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr Nachbargemeinden sind Sivergues, Cucuron, Cabrières-d’Aigues, Castellet-en-Luberon und Saignon.
Im Südosten der Gemeinde erhebt sich der Mourre Nègre, der mit Höhe der höchste Gipfel des Luberon-Gebirges ist. Auf dem Gemeindegebiet entspringt der Fluss Aigue Brun, der nach Länge in die Durance mündet.
Verkehr Durch den Ort Auribeau verläuft die Route départementale D48.
Geschichte Auribel wurde erstmals 1158 erwähnt und entwickelte sich ursprünglich um eine kleine Befestigung und eine romanische Kapelle herum. Im 14. Jahrhundert wurde die Gemeinde von den Einwohnern verlassen und 200 Jahre später an der Stelle des heutigen Dorfes wiederbesiedelt.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2016Einwohner 16 22 30 38 46 59 73 72
Politik mini|Mairie Bei den französischen Präsidentschaftswahlen 2002 erzielte der linksradikale Politiker Olivier Besancenot (LCR) mit der Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis im ersten Wahlgang. 2007 verlor er einige Stimmen, landete jedoch zusammen mit Nicolas Sarkozy () nur knapp hinter der sozialistischen Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal ().
Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Gepflasterter Weg durch Auribeau Die kleine Pfarrkirche St-Pierre-et-St-Paul wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut. Vorher besuchten die Einwohner Messen in Castellet, Saignon oder in der ehemaligen Kapelle. Die Kirche hat eine schöne Krippe mit Krippenfiguren aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Ihr Glockenturm, mit zwei Bogenöffnungen über der Westfassade versehen, trägt eine Glocke aus dem Jahr 1732, die von einem Galeeren-Kapitän gestiftet wurde.Michel Albarède et al.: Vaucluse. 2007, S. 272.
Von dem mittelalterlichen Dorf sind noch Teile des Donjon, Überreste der Ummauerung, einige mittelalterliche Häuser und die Kapelle St-Pierre erhalten. Die Bauten wurden in den 1990er Jahren einer Restaurierung unterzogen.
Literatur
Weblinks
Vorstellung und Geschichte des Dorfes
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Provence-Alpes-Côte d’Azur Kategorie:Ersterwähnung 1158