Das Evangelisch-Lutherische Dekanat Passau ist eines der achtzehn Dekanate des Kirchenkreises Schwaben-Altbayern. Bis zu dessen Fusion 2025 gehörte es dem Kirchenkreis Regensburg an. Zurzeit übt Jochen Wilde das Amt des Dekans aus.
Das Gebiet des Dekanats reicht vom Bayerischen Wald bis kurz vor die Stadt Landshut. Neben der Stadt Passau, dem Sitz des Dekanats, umfasst sein Gebiet auch die Landkreise Passau, Rottal-Inn und Freyung-Grafenau. Im Dekanatsbezirk leben rund 26.000 evangelische Christen in 16 Kirchengemeinden.
Der Dekanatsbezirk ist ein Diasporagebiet. Lediglich im Gebiet der ehemaligen Reichsgrafschaft Ortenburg findet man evangelische Traditionen seit der Reformationszeit. Dort wurde 1563 von Graf Joachim die Reformation eingeführt. Die Kirchengemeinde in Passau entstand 1834 als Tochtergemeinde von Ortenburg. Bis 1945 entstanden auch in Pfarrkirchen, Spiegelau, Vilshofen und Eggenfelden evangelische Gemeinden. Nachdem sich durch den Zuzug von Vertriebenen die Zahl der Protestanten verzehnfacht hatte, wurde 1948 das Dekanat durch Ausgliederung aus dem Dekanat Regensburg gegründet. Erster Dekan war Heinrich Grießbach (bis 1959). auf der Website des Dekanats, abgerufen am 22. September 2023. Von 1977 bis 1994 amtierte Albert Strohm als Dekan.
Kirchengemeinden Folgende 16 Kirchengemeinden gehören zum Dekanatsbezirk: Aidenbach Bad Füssing Bad Griesbach, Emmauskirche Eggenfelden, Reformations-Gedächtnis-Kirche Freyung Fürstenzell Gangkofen Grafenau Ortenburg, Marktkirche, St. Laurentius Passau-St. Johannes Passau-St. Matthäus, Stadtpfarrkirche St. Matthäus Pfarrkirchen Pocking Simbach am Inn Tann Vilshofen an der Donau
Weblinks Offizielle Website Evangelisch-Lutherisches Dekanat Passau im RegioWiki Niederbayern
Einzelnachweise
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