Manning ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit Einwohnern (Stand ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Geografie Manning liegt auf rund 500 m Höhe im Hausruckviertel, bewaldete Hügel im Osten sind 550 Meter hoch. Die Entwässerung erfolgt durch den Ottnanger Redlbach. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,1 Kilometer und von West nach Ost 5,3 Kilometer. Die Gesamtfläche beträgt zehn Quadratkilometer. Zwanzig Prozent der Fläche sind bewaldet und siebzig Prozent werden landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Nachbargemeinden

Geschichte Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Die Gemeinde war bis Ende 2004 Teil des Gerichtsbezirks Schwanenstadt und wurde per 1. Jänner 2005 Teil des Gerichtsbezirks Vöcklabruck.

Einwohnerentwicklung

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Manning ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Von den 34 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 waren 16 Haupterwerbsbauern. Diese bewirtschafteten fast zwei Drittel der Flächen. Im Produktionssektor waren vierzehn Erwerbstätige im Bereich Warenherstellung und sieben im Baugewerbe beschäftigt. Die wichtigsten Arbeitgeber im Dienstleistungssektor waren die Bereiche freiberufliche Dienstleistungen (10), soziale und öffentliche Dienste (8) und der Handel (8 Mitarbeiter). WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)34472860Produktion742118Dienstleistung2093824 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Arbeitsmarkt, Pendeln Im Jahr 2011 lebten 400 Erwerbstätige in Manning. Davon arbeiteten 57 in der Gemeinde, 85 Prozent pendelten aus.

Verkehr Eisenbahn: Manning liegt an der Bahnlinie von Ried nach Attnang-Puchheim mit einem Bahnhof in Wolfshütte.

Politik Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP und 3 SPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP und 3 SPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP.

Bürgermeister Bürgermeister seit 1850 waren:

Wappen Blasonierung: „Von Grün und Blau durch einen silbernen Wellenstab gespalten; links pfahlweise drei goldene Schlüsselblumenblüten, rechts aus einem goldenen Kornmandl wachsend ein goldenes Patriarchenkreuz mit Kleeblattenden.“

Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß.

Das 1986 verliehene Gemeindewappen verweist mit den Schlüsselblumen auf den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde, die Dreizahl steht für die Zugehörigkeit des Gemeindegebietes zu drei Pfarren (Atzbach, Ottnang, Ungenach). Doppelkreuz und Getreidegarbe symbolisieren die Kreuthererkapelle, die 1766 zum Andenken an den dort verunglückten Bauern Balthasar Humer errichtet wurde, und deren Dach die Form eines Kornmandls hat. Der Wellenstab steht für den Ottnanger Redlbach, der das Gemeindegebiet von Norden nach Süden durchfließt.Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 7. Nachtrag (1984–1987). In: Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 4, 1988, S. 230 ().

Persönlichkeiten Josef Brandmayr (* 1950), Altbürgermeister und ehem. Landtagsabgeordneter (ÖVP)

Literatur Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Manning. Endbericht. Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2007, S. 1–40 ().

Weblinks

Website der Gemeinde

Einzelnachweise

Kategorie:Hausruck und Kobernaußerwald Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Ager Kategorie:Hausruckviertler Hügelland