Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 2002.
Ereignisse
6. Februar: In Berlin eröffnet der Film Heaven von Tom Tykwer die Internationalen Filmfestspiele. 24. März: Bei der Oscarverleihung erhalten mit Halle Berry und Denzel Washington erstmals zwei afroamerikanische Schauspieler den Oscar für die beste Hauptrolle. Großer Gewinner ist der Film A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn mit vier Academy Awards. 15. Mai: Uraufführung von Bowling for Columbine. Michael Moores Oscar-prämierte Dokumentation avanciert in der Folgezeit zum bis dato kommerziell erfolgreichsten Dokumentarfilm. Höhere Einspielergebnisse konnten anschließend noch die Dokumentarfilme Fahrenheit 9/11 und Die Reise der Pinguine erzielen. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 2002: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Orlando Bloom, Silber Daniel Radcliffe, Bronze Elijah Wood Kategorie – weibliche Filmstars: Jennifer Lopez, Silber Liv Tyler, Bronze Julia Roberts
Top 10 der erfolgreichsten Filme
In Deutschland Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 27. August 2011):Die erfolgreichsten Filme in Deutschland 2002 auf insidekino.com, abgerufen am 27. August 2011 Platz Filmtitel Besucher1.Der Herr der Ringe: Die zwei Türme10.692.7982.Harry Potter und die Kammer des Schreckens9.702.8243.Ice Age7.299.0924.Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger5.699.6785.Spider-Man5.186.5286.Men in Black II5.147.7597.Stirb an einem anderen Tag4.940.2018.Ocean’s Eleven4.429.0719.Die Monster AG3.317.98010.Minority Report2.665.747
In den Vereinigten Staaten Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis in US-Dollar (Stand: 27. August 2011):Box Office Vereinigte Staaten, abgerufen am 27. August 2011 Platz Filmtitel Einnahmen1.Spider-Man$ 403.706.3752.Der Herr der Ringe: Die zwei Türme$ 339.789.8813.Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger$ 302.191.2524.Harry Potter und die Kammer des Schreckens$ 261.988.4825.My Big Fat Greek Wedding$ 241.438.2086.Signs – Zeichen$ 227.966.6347.Austin Powers in Goldständer$ 213.307.8898.Men in Black II$ 190.418.8039.Ice Age$ 176.387.40510.Chicago$ 170.687.518
Weltweit Die zehn weltweit erfolgreichsten Filme nach Einspielergebnis in US-Dollar (Stand: 27. August 2011):Box Office weltweit, abgerufen am 27. August 2011 Platz Filmtitel Einnahmen1.Der Herr der Ringe: Die zwei Türme$ 925.282.5042.Harry Potter und die Kammer des Schreckens$ 878.979.6343.Spider-Man$ 821.708.5514.Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger$ 649.398.3285.Men in Black II$ 441.818.8036.Stirb an einem anderen Tag$ 431.971.1167.Signs – Zeichen$ 408.247.9178.Ice Age$ 383.257.1369.My Big Fat Greek Wedding$ 368.744.04410.Minority Report$ 358.372.926
Filmpreise
Berlinale
Bester Film: Sen To Chihiro No Kamikakushi (Regie: Hayao Miyazaki, Japan) und Bloody Sunday (Regie: Paul Greengrass, GB, Irland) Großer Preis der Jury: Halbe Treppe (Regie: Andreas Dresen, Deutschland) Beste Regie: Otar Iosseliani für Montag Morgen (Frankreich, Italien) Bester Hauptdarsteller: Jacques Gamblin für Der Passierschein (Regie: Bertrand Tavernier, Frankreich, Deutschland, Italien) Beste Hauptdarstellerin: Halle Berry für Monster’s Ball (Regie: Marc Forster, USA, Kanada) Vollständige Liste der Preisträger
Cannes
Goldene Palme: Der Pianist (Regie: Roman Polański, Frankreich) Großer Preis der Jury: Der Mann ohne Vergangenheit (Regie: Aki Kaurismäki, Finnland) Beste Regie: Im Rausch der Farben und der Liebe (Regie: Im Kwon-taek, Südkorea) Bester Hauptdarsteller: Olivier Gourmet für Der Sohn (Regie: Jean-Pierre und Luc Dardenne, Belgien) Beste Hauptdarstellerin: Kati Outinen für Der Mann ohne Vergangenheit Vollständige Liste der Preisträger
Venedig
Goldener Löwe: Die unbarmherzigen Schwestern (Regie: Peter Mullan, GB) Großer Spezialpreis der Jury: Das Irrenhaus (Regie: Andrei Konchalovsky, Russland, Frankreich) Bester Hauptdarsteller: Stefano Accorsi für Un Viaggio chiamato amore (Regie: Michele Placido, Italien) Beste Hauptdarstellerin: Julianne Moore für Dem Himmel so fern (Regie: Todd Haynes, Frankreich, USA) Vollständige Liste der Preisträger
Europäischer Filmpreis
Bester Film: Sprich mit ihr (Regie: Pedro Almodóvar, Spanien) Bester Regisseur: Pedro Almodóvar für Sprich mit ihr Bester Hauptdarsteller: Sergio Castellitto für Bella Martha (Regie: Sandra Nettelbeck, Deutschland, Italien) Beste Hauptdarstellerin: Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, Ludivine Sagnier und Firmine Richard für 8 Frauen (Regie: François Ozon, Frankreich, Italien) Vollständige Liste der Preisträger
Oscar
Bester Film: A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn (Regie: Ron Howard, USA) Bester Regisseur: Ron Howard für A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn Bester Hauptdarsteller: Denzel Washington für Training Day (Regie: Antoine Fuqua, USA) Beste Hauptdarstellerin: Halle Berry für Monster’s Ball (Regie: Marc Forster, USA, Kanada) Bester fremdsprachiger Film: Nikogarsnja zemlja (Regie: Danis Tanović, Bosnien und Herzegowina) Vollständige Liste der Preisträger
Golden Globe Awards
Bester Film (Drama): A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn Bester Film (Komödie/Musical): Moulin Rouge! Bester Regisseur: Robert Altman für Gosford Park Beste Hauptdarstellerin (Drama): Sissy Spacek für In the Bedroom Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical): Nicole Kidman für Moulin Rouge! Bester Hauptdarsteller (Drama): Russell Crowe für A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn Bester Hauptdarsteller (Komödie/Musical): Gene Hackman für Die Royal Tenenbaums Beste Nebendarstellerin: Jennifer Connelly für A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn Bester Nebendarsteller: Jim Broadbent für Iris Bester ausländischer Film: No Man’s Land (Regie: Danis Tanović)
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Deutscher Filmpreis
Bester Film: Nirgendwo in Afrika (Regie: Caroline Link, Deutschland) Bester Regisseur: Caroline Link für Nirgendwo in Afrika Bester Hauptdarsteller: Daniel Brühl für Nichts bereuen (Regie: Benjamin Quabeck, Deutschland) Beste Hauptdarstellerin: Martina Gedeck für Bella Martha (Regie: Sandra Nettelbeck, Deutschland, Italien) Vollständige Liste der Preisträger
César
Bester Film: Die fabelhafte Welt der Amélie (Regie: Jean-Pierre Jeunet, Deutschland, Frankreich) Bester Regisseur: Jean-Pierre Jeunet für Die fabelhafte Welt der Amélie Bester Hauptdarsteller: Michel Bouquet für Vater töten! (Regie: Anne Fontaine, Frankreich, Spanien) Beste Hauptdarstellerin: Emmanuelle Devos für Lippenbekenntnisse (Regie: Jacques Audiard, Frankreich) Bester ausländischer Film: Mulholland Drive – Straße der Finsternis von David Lynch Vollständige Liste der Preisträger
British Academy Film Award
Bester Film: Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Regie: Peter Jackson, Neuseeland, USA) Beste Regie: Peter Jackson für Der Herr der Ringe: Die Gefährten Bester Hauptdarsteller: Russell Crowe für A Beautiful Mind (Regie: Ron Howard, USA) Beste Hauptdarstellerin: Judi Dench für Iris (Regie: Richard Eyre, GB, USA) Bester nicht-englischsprachiger Film: Amores Perros von Alejandro González Iñárritu Vollständige Liste der Preisträger
Bayerischer Filmpreis
Die Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2001 fand am 18. Januar 2002 statt.
Beste Produktion: Nirgendwo in Afrika und Der Felsen Beste Darstellerin: Karoline Eichhorn in Der Felsen Bester Darsteller: Ulrich Noethen in Das Sams Bester Nachwuchsdarsteller: Daniel Brühl in Das weiße Rauschen, Nichts bereuen und Vaya con Dios Beste Nachwuchsdarstellerin: Chiara Schoras in Vaya con Dios Beste Regie: Peter Sehr für Love the Hard Way Ehrenpreis: Hardy Krüger
Sundance
Großer Preis der Jury: Personal Velocity (Regie: Rebecca Miller, USA) Beste Regie (Spielfilm): Gary Winick für Alle lieben Oscar Beste Regie (Dokumentarfilm): Rob Fruchtman und Rebecca Cammisa für Sister Helen Vollständige Liste der Preisträger
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: Dem Himmel so fern von Todd Haynes Beste Regie: Todd Haynes für Dem Himmel so fern Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis in Gangs of New York Beste Hauptdarstellerin: Diane Lane in Untreu Bester Nebendarsteller: Dennis Quaid in Dem Himmel so fern Beste Nebendarstellerin: Patricia Clarkson in Dem Himmel so fern Beste Kamera: Edward Lachman für Dem Himmel so fern Bester ausländischer Film: Y tu mamá también – Lust for Life von Alfonso Cuarón
National Board of Review
Bester Film: The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit von Stephen Daldry Beste Regie: Phillip Noyce für Der stille Amerikaner und Long Walk Home Bester Hauptdarsteller: Campbell Scott in Sex für Anfänger Beste Hauptdarstellerin: Julianne Moore in Dem Himmel so fern Bester Nebendarsteller: Chris Cooper in Adaption. Beste Nebendarstellerin: Kathy Bates in About Schmidt Bestes Schauspielensemble: Nicholas Nickleby von Douglas McGrath Bester fremdsprachiger Film: Sprich mit ihr von Pedro Almodóvar
Los Angeles Film Critics Association Awards
Bester Film: About Schmidt von Alexander Payne Beste Regie: Pedro Almodóvar für Sprich mit ihr Bester Hauptdarsteller: Jack Nicholson in About Schmidt und Daniel Day-Lewis in Gangs of New York Beste Hauptdarstellerin: Julianne Moore in Dem Himmel so fern und The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit Bester Nebendarsteller: Chris Cooper in Adaption. Beste Nebendarstellerin: Edie Falco in Land des Sonnenscheins – Sunshine State Bester fremdsprachiger Film: Y tu mamá también – Lust for Life von Alfonso Cuarón
Jupiter
Bester Film international: Shrek – Der tollkühne Held von Andrew Adamson Bester deutscher Film: Der Schuh des Manitu von Michael Herbig Bester Regisseur international: Ridley Scott für Hannibal Bester deutscher Regisseur: Oliver Hirschbiegel für Das Experiment Bester Darsteller international: Tom Hanks in Cast Away – Verschollen Bester deutscher Darsteller: Moritz Bleibtreu in Das Experiment Beste Darstellerin international: Julia Roberts in The Mexican Beste deutsche Darstellerin: Marie Bäumer in Der Schuh des Manitu
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: Tom Hanks Amanda: Alles über meinen Vater (Alt om min far) von Even Benestad (Bester norwegischer Film), Die fabelhafte Welt der Amélie von Jean-Pierre Jeunet American Society of Cinematographers Award: Conrad L. Hall für Road to Perdition Australian Film Institute Award: Long Walk Home von Phillip Noyce (Bester australischer Film), Der Herr der Ringe: Die Gefährten von Peter Jackson (Bester ausländischer Film) Bodil: Kira von Ole Christian Madsen Böhmischer Löwe: Das Jahr des Teufels von Petr Zelenka British Independent Film Awards: Sweet Sixteen (Bester britischer Film) und Monsoon Wedding (Bester ausländischer Film) Brussels International Fantastic Film Festival: Dog Soldiers von Neil Marshall Chlotrudis Awards: In the Mood for Love von Wong Kar-Wai und Mulholland Drive – Straße der Finsternis von David Lynch David di Donatello: Der Medici-Krieger (Bester italienischer Film) und The Man Who Wasn’t There (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Berlin is in Germany von Hannes Stöhr und Artur Brauner (Ehrenpreis) Directors Guild of America Award: Ron Howard für Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn, Delbert Mann (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Christiane Hörbiger für Die Gottesanbeterin Evening Standard British Film Award: Gosford Park von Robert Altman Filmpreis des Nordischen Rates: Der Mann ohne Vergangenheit von Aki Kaurismäki Genie Award: Atanarjuat – Die Legende vom schnellen Läufer von Zacharias Kunuk Gilde-Filmpreis: Die fabelhafte Welt der Amélie von Jean-Pierre Jeunet (Gold ausländischer Film), Heaven von Tom Tykwer (Gold deutscher Film), Das Zimmer meines Sohnes von Nanni Moretti (Silber ausländischer Film), Nirgendwo in Afrika von Caroline Link (Silber deutscher Film)