Pötting ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit Einwohnern (Stand ).

Geographie mini|Ortschaft Oberaschach Pötting liegt auf Höhe im Hausruckviertel an der auf etwa im Norden vorbeifließenden Dürren Aschach. Bewaldete Hügelkuppen am nördlichen und südlichen Rand der Gemeinde erreichen eine Höhe von Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,5 Kilometer, von West nach Ost 3,2 Kilometer. Die Gesamtfläche beträgt Quadratkilometer, etwa 5 Prozent der Fläche sind bewaldet, 85 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst zwölf Ortschaften (in Klammer Einwohnerzahl Stand ): Albrechtsberg () Dürrnaschach () Kronlach () Moos () Oberaschach () Obernfürth () Pötting () Rumpfendopl () Spielmannsberg () Straßhof () Sumeding () Unternfürth ()

Die Gemeinde besteht aus zwei Katastralgemeinden (Fläche Stand ): Pötting () Spielmannsberg ()

Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Nachbargemeinden

Geschichte Ortsgeschichte Die erste schriftliche Erwähnung des Ortsnamens „Pötting“ erfolgte im Jahr 1371, andere Ortschaften im Gemeindegebiet wurden allerdings schon deutlich früher erwähnt, wie etwa Sumeding um das Jahr 1110.

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte das Ortsgebiet seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde 504 Einwohner, bis 2001 stieg die Einwohnerzahl auf 539. Von 2001 bis 2011 hoben sich die positive Geburtenbilanz (+33) und die negative Wanderungsbilanz (−32) beinahe auf, sodass die Bevölkerungszahl mit 540 nahezu konstant blieb.

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Pfarrkirche Pötting

Katholische Pfarrkirche Pötting Kreuzauffindung: Die gotische Hallenkirche macht einen hohen und weiten Raumeindruck.

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Von den 35 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden 17 im Haupt-, 16 im Nebenerwerb, eine von einer Personengemeinschaft und eine von einer juristischen Person geführt. Im Produktionssektor arbeiteten 37 der 43 Erwerbstätigen im Bereich Herstellung von Waren. Die wichtigsten Arbeitgeber im Dienstleistungssektor waren die Bereiche Verkehr (45), soziale und öffentliche Dienste (17) und Handel (14 Erwerbstätige). WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)35452734Produktion634338Dienstleistung26108527 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Arbeitsmarkt, Pendeln Im Jahr 2011 lebten 278 Erwerbstätige in Pötting. Davon arbeiteten 70 in der Gemeinde, fast drei Viertel pendelten aus. mini|Haltestelle Strasshof der Lokalbahn

Verkehr Eisenbahn: Die Eisenbahnlinie von Neumarkt-Kallham über Waizenkirchen nach Eferding führt durch die Gemeinde Pötting. Straße: In Pötting kreuzen sich die Peuerbacher Straße und die Pöttinger Straße.

Politik Gemeinderat Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP und 2 SPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP und 2 SPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP und 2 SPÖ. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP und 3 SPÖ.Wahl Oberösterreich 2021 orf.at

Bürgermeister

Bürgermeister seit 1855 waren:

Wappen links|120px Blasonierung: „In Grün eine silberne, schräglinke, erniedrigte Wellenleiste; oben ein goldenes, geradarmiges Tatzenhochkreuz, unten ein goldenes Irrlicht.“ Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Schwarz.

Das Gemeindewappen wurde 1992 verliehen. Das Kreuz steht für das Kirchenpatrozinium der Kreuzerhöhung, das Irrlicht erinnert an die Sage vom „Lichtl in der Au“, die auf Erlösung wartende, ruhelose Seele eines auf der Flucht in einem Tümpel ertrunkenen Verbrechers. Die Wellenleiste symbolisiert die das Gemeindegebiet durchfließende Dürre Aschach.Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 9. (letzter) Nachtrag 1992–1996. In: Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 3, 1996, S. 247 f. ().

Persönlichkeiten Franz Eiblhuber (1891–1950), katholischer Priester, Lehrer und Landtagsabgeordneter; Ehrenbürger von Pötting

Literatur Gemeinde Pötting (Hrsg.): Pötting. Unsere Heimat. Geschichte und Gegenwart. Moserbauer, Ried im Innkreis 2000. Bernhard Prokisch: Der Münzschatz von Pötting (= Fundberichte aus Österreich. Materialhefte Reihe A, Sonderheft 3). Berger, Horn 2006. Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Pötting. Endbericht. Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2008, S. 1–52 ().

Weblinks

www.poetting.ooe.gv.at Website der Gemeinde

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Aschach (Innbach) Kategorie:Hausruckviertler Hügelland