Selbstbedienung (kurz SB) bezeichnet eine Verkaufsmethode im Einzelhandel, bei der die Bedienung ganz oder teilweise vom Kunden selbst ausgeführt wird. Dabei können auch Automaten zum Einsatz kommen. Der Übergang der Selbstbedienung, der im Einzelhandel die früher übliche Bedienungstheke weitgehend verdrängt hat, dient unter anderem der Kostenreduktion, Zeitersparnis oder besseren Verfügbarkeit.

mini|Kundin entnimmt Ware aus einem Regal im Supermarkt Beispiele im Supermarkt wählt ein Kunde die Waren in Selbstbedienung und zahlt zum Abschluss des Einkaufes an der Kasse. Selbstbedienungskassen (engl.: SelfCheckout System) können die in Selbstbedienung zusammengetragenen Waren ohne Personal erfassen und abrechnen. im Selbstbedienungsrestaurant werden die Speisen und Getränke von Kunden selbst zusammengestellt und an einem zentralen Kassenbereich bezahlt. Ähnlich kann das Automatenrestaurant Kaffee, Esswaren u. Ä. mittels Verkaufsautomaten ausgeben. Geldautomaten, Verkaufsautomaten, Kiosk-Systeme oder Infoterminals dienen dazu, Finanztransaktionen durchzuführen, Bargeld aus- und einzuzahlen, Eintrittskarten oder Briefmarken auszugeben oder auch Informationen wie Kontobewegungen oder Lagepläne anzuzeigen oder auszudrucken. in Tankstellen in vielen industrialisierten Ländern betankt der Fahrzeugführer das Fahrzeug selbst und zahlt anschließend beim Verkäufer; dies ersetzt den früher üblichen Tankwart Automatenhotel/Hotel ohne Personal

Galerie

Siehe auch Arbeitender Kunde

Historische Literatur Hans-Viktor Schulz-Klingauf: Selbstbedienung – der neue Weg zum Kunden. 1960.

Weblinks

Mit dem ersten Selbstbedienungsladen begann das moderne Einkaufen.

Einzelnachweise