Agatha Christie veröffentlicht den bis heute meistverkauftenKriminalromanTen Little Niggers. zentriert|167px|Frans Eemil Sillanpää Der Finne Frans Eemil Sillanpää wird mit demNobelpreis für Literatur ausgezeichnet. zentriert|350px|Jura Soyfers Grabstein auf dem Hebrew Free Burial Association’s Mount Richmond Cemetery Der Schriftsteller Jura Soyfer stirbt im KZ Buchenwald an Typhus.

Ereignisse Prosa Vereinigte Staaten

18. März: Der amerikanische Schriftsteller James Thurber veröffentlicht in der Zeitschrift The New Yorker eine seiner bekanntesten Kurzgeschichten, The Secret Life of Walter Mitty (Walter Mittys Geheimleben).

mini|hochkant|John Steinbeck 1939 14. April: In den Vereinigten Staaten erscheint John Steinbecks Roman The Grapes of Wrath (Früchte des Zorns), in der er die Great Depression, die Dust Bowl des Mittelwestens und das Schicksal der sogenannten „Okies“ in Kalifornien thematisiert. Der Autor sieht sich in der Folge mit Anfeindungen aus den Reihen der politischen Rechten und der Großgrundbesitzer bis hin zu Verboten und Bücherverbrennungen konfrontiert, aber der Roman wird im folgenden Jahr mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. 18. August: In den USA wird der Roman Uncle Fred in the Springtime (Onkels Erwachen) von P. G. Wodehouse erstveröffentlicht. Protagonist des Werks aus der Blandings Castle-Saga ist Lord Ickenham. Die Kurzgeschichte The Statement of Randolph Carter von H. P. Lovecraft erscheint erstmals in Buchform.

Großbritannien und Irland

Agatha Christie veröffentlicht die Kriminalromane Murder is Easy (5. Juni) und Ten Little Niggers (6. November). Letzterer wird später unter dem Titel And Then There Were None verlegt und wird zum bis heute meistverkauften Kriminalroman und einem der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten.

Der postmoderne Roman At Swim-two-Birds (Auf Schwimmen-zwei-Vögel) des Iren Flann O’Brien erscheint. Finnegans Wake, der letzte Roman von James Joyce, an dem er seit 1923 gearbeitet hat, erscheint. Der britische Schriftsteller Christopher Isherwood veröffentlicht den autobiographischen Roman Goodbye to Berlin.

Von Richard Llewellyn erscheint der historische Roman How Green Was My Valley.

Frankreich

Antoine de Saint-Exupéry schreibt den Erlebnisbericht Terre des Hommes (Wind, Sand und Sterne). Von Georges Simenon erscheint der Roman Le Bourgmestre de Furnes. Von Marguerite Yourcenar erscheint der Roman Le Coup de Grâce.

Weitere Werke weltweit

Schalom Asch verfasst seinen Roman Jesus. Ein Nazarener. Der Roman Põrgupõhja uus Vanapagan des estnischen Schriftstellers Anton Hansen Tammsaare erscheint. Der Roman Karge meri des estnischen Schriftstellers August Gailit aus dem Jahr 1938 erscheint als Die Insel der Seehundsjäger in deutscher Übersetzung. Von Nagib Mahfuz erscheint mit Cheops sein erster Roman.

Deutschsprachige Exilliteratur

Von Anna Seghers erscheint die Erzählung Reise ins Elfte Reich.

Lyrik

15. Juni: In der in Paris herausgegebenen Exilzeitschrift Die neue Weltbühne erscheint Bertolt Brechts Gedicht An die Nachgeborenen. Das Werk, das im dänischen Exil in Svendborg auf Fünen entstanden ist und daher zum Zyklus der Svendborger Gedichte zählt, gilt als einer der wichtigsten Texte der deutschen Exilliteratur. August: Von Aimé Césaire erscheint das epische Gedicht Cahier d’un retour au pays natal.

mini|hochkant|T. S. Eliot (1934) T. S. Eliot veröffentlicht die Gedichtsammlung Old Possum's Book of Practical Cats, das Jahrzehnte später zur Grundlage für das Musical Cats wird. Erich Weinert veröffentlicht sein Gedicht Im Kreml ist noch Licht.

Drama

9. März: Am Schauspielhaus Zürich wird Unsere kleine Stadt von Thornton Wilder in deutschsprachiger Erstaufführung gezeigt. Bevor er Dänemark am 23. April verlässt, vollendet Bertolt Brecht das Drama Mutter Courage und ihre Kinder. Joseph Kesselring verfasst die Komödie Arsenic and Old Lace (Arsen und Spitzenhäubchen), das sein einziges erfolgreiches Theaterstück wird.

Biografie

Von Carl Sandburg erscheint Abraham Lincoln: The War Years.

Comic

In den USA erscheint der erste Batman-Comic.

Kinderliteratur

In den USA erscheint das Bilderbuch Mike Mulligan and His Steam Shovel von Virginia Lee Burton. Das NS-Propagandawerk Mutter, erzähl von Adolf Hitler! von Johanna Haarer erscheint. Grininke Beymelekh, die in Wilna herausgebrachte erste eigenständige jiddische Kinderzeitschrift, stellt nach 25 Jahren ihr Erscheinen ein.

Wissenschaftliche Werke

11. Februar: Lise Meitner und Otto Frisch beschreiben in der Wissenschaftszeitschrift Nature theoretische Überlegungen nach der Entdeckung der Kernspaltung und sorgen damit in der Fachwelt für Aufsehen. In London erscheint The Twenty Years’ Crisis von E. H. Carr.

Verlagsgründungen

In den USA wird Arkham House als Verlag für phantastische Literatur gegründet.

Preisverleihungen

mini|Sillanpää erhält die Nachricht von der Verleihung des Nobelpreises. Der Finne Frans Eemil Sillanpää erhält „für die tiefe Auffassung und die erlesene Stilkunst, womit er das Bauernleben und die Natur seines Heimatlandes in ihrem gegenseitigen Zusammenhang schildert“, den Nobelpreis für Literatur.

Geboren Januar bis März 5. Januar: Luisa Futoransky, argentinische Dichterin und Schriftstellerin 7. Januar: Michael von Griechenland, griechischer Prinz und Schriftsteller († 2024) 12. Januar: Helmut Eisendle, österreichischer Psychologe und Schriftsteller († 2003) 13. Januar: Edgardo Cozarinsky, argentinischer Schriftsteller, Essayist und Filmemacher († 2024) 15. Januar: Hartmut Geerken, deutscher Musiker, Komponist, Schriftsteller, Publizist, Hörspielautor und Filmemacher († 2021) 23. Januar: Fred Wah, kanadischer Dichter, Schriftsteller und Hochschullehrer 26. Januar: Klaus Laermann, deutscher Germanist, Literaturwissenschaftler, Essayist und Übersetzer 29. Januar: Germaine Greer, australische Intellektuelle, Autorin und Publizistin

1. Februar: Fritjof Capra, österreichischer Physiker, Esoteriker und Buchautor 10. Februar: Adrienne Clarkson, aus Hongkong stammende kanadische Journalistin, Autorin und Diplomatin 12. Februar: Jael Dajan, israelische Politikerin und Schriftstellerin († 2024) 18. Februar: Federico Moleiro, venezolanischer Lyriker 28. Februar: Erika Pluhar, österreichische Schauspielerin, Sängerin und Autorin

3. März: Ariane Mnouchkine, französische Theater- und Filmregisseurin, Theaterleiterin und Autorin 5. März: Charles Fuller, US-amerikanischer Dramatiker († 2022) 9. März: Rainer Hachfeld, deutscher Karikaturist und Bühnenautor († 2024) 14. März: Yves Boisset, französischer Regisseur und Drehbuchautor († 2025) 18. März: Jörn Ebeling, deutscher Dichter und Übersetzer († 2006) 26. März: Guram Dotschanaschwili, georgischer Schriftsteller († 2021) 30. März: Donald Adamson, britischer Historiker, Philosoph, Kritiker, Biograf und Übersetzer († 2024) 30. März: Christine Wolter, deutsche Schriftstellerin

April bis Juni 3. April: Henning Venske, deutscher Schauspieler, Kabarettist, Moderator und Schriftsteller 10. April: Claudio Magris, italienischer Schriftsteller und Übersetzer 12. April: Alan Ayckbourn, britischer Dramatiker 13. April: Seamus Heaney, irischer Schriftsteller und Nobelpreisträger († 2013) 20. April: Peter S. Beagle, US-amerikanischer Romanautor und Songschreiber 20. April: Wayson Choy, kanadischer Schriftsteller († 2019) 20. April: Katherine V. Forrest, kanadische Schriftstellerin 21. April: Richard Goedeke, deutscher Bergsteiger, Kletterer und Autor 22. April: Jason Anthony Miller, US-amerikanischer Schauspieler und Dramatiker († 2001) 25. April: Michel Garneau, kanadischer Schriftsteller französischer Sprache († 2021) 28. April: Burkhard Driest, deutscher Schriftsteller und Schauspieler († 2020) 30. April: Trautl Brandstaller, österreichische Journalistin, Schriftstellerin und Fernsehredakteurin († 2024)

1. Mai: Johano Strasser, deutscher Politologe, Publizist und Schriftsteller 3. Mai: Dennis O’Neil, US-amerikanischer Schriftsteller und Comicautor († 2020) 4. Mai: Amos Oz, israelischer Schriftsteller († 2018) 5. Mai: Richard Blank, deutscher Autor in verschiedenen Genres sowie Filmemacher († 2022) 7. Mai: Volker Braun, deutscher Schriftsteller 7. Mai: W. D. Valgardson, kanadischer Schriftsteller 9. Mai: Pierre Desproges, französischer Humorist, Autor und Fernseh-Kabarettist († 1988) 10. Mai: Uwe Wandrey, deutscher Schriftsteller 11. Mai: Henning Boëtius, deutscher Schriftsteller († 2022) 17. Mai: Gary Paulsen, US-amerikanischer Jugendbuchautor († 2021) 18. Mai: Hark Bohm, deutscher Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor († 2025) 18. Mai: Romualdas Granauskas, litauischer Schriftsteller († 2014) 18. Mai: Sigrun Casper, deutsche Schriftstellerin 28. Mai: Maeve Binchy, irische Schriftstellerin und Kolumnistin († 2012)

9. Juni: Charles Webb, US-amerikanischer Schriftsteller († 2020) 12. Juni: Obaidullah Aleem, urdusprachiger Dichter († 1998) 14. Juni: Dankwart Guratzsch, deutscher Journalist 14. Juni: Peter Mayle, britischer Schriftsteller († 2018) 15. Juni: Brian Jacques, britischer Schriftsteller († 2011) 17. Juni: Hanna Johansen, Schweizer Schriftstellerin († 2023) 18. Juni: Jack Herer, US-amerikanischer Schriftsteller († 2010) 19. Juni: Pat Mallet, französischer Comiczeichner († 2012) 21. Juni: Heinz Schlaffer, deutscher Germanist, Literaturwissenschaftler, Essayist († 2023) 23. Juni: Álvaro Pombo, spanischer Schriftsteller 24. Juni: Samad Behrangi, persischer Schriftsteller, Lehrer, Journalist und Bürgerrechtler († 1967)

Juli bis September 2. Juli: Michael Anthony Foster, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor († 2020) 4. Juli: Roland Klick, deutscher Regisseur und Drehbuchautor 5. Juli: Ulrike von Möllendorff, deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin († 2017) 9. Juli: Günter Tolar, österreichischer Schauspieler, Fernsehmoderator und Autor 12. Juli: Ann Granger, englische Krimi-Schriftstellerin († 2025) 20. Juli: Judy Chicago, US-amerikanische Künstlerin und Schriftstellerin 27. Juli: Michael Longley, nordirischer Dichter († 2025) 28. Juli: Beat Brechbühl, Schweizer Schriftsteller 31. Juli: Matilda Koen-Sarano, sephardische Schriftstellerin aus Italien († 2024)

1. August: Robert James Waller, US-amerikanischer Schriftsteller († 2017) 2. August: Wes Craven, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor († 2015) 9. August: Lee Cheong-jun, südkoreanischer Autor († 2008) 17. August: Ed Sanders, US-amerikanischer Beatnik-Poet, Sänger, Aktivist, Autor und Herausgeber 24. August: Jehoschua Sobol, israelischer Dramatiker und Schriftsteller 27. August: Hans Heinrich Formann, österreichischer Schriftsteller († 2016) 27. August: Jörg Nimmergut, deutscher Autor († 2024)

3. September: Vivi Bach, dänische Sängerin, Schauspielerin, Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin († 2013) 11. September: John Lutz, US-amerikanischer (Krimi-)Schriftsteller († 2021) 16. September: Breyten Breytenbach, südafrikanisch-französischer Schriftsteller, Anti-Apartheid-Aktivist und Maler († 2024) 16. September: Wolfram Schütte, deutscher Journalist, Autor, Filmkritiker und Herausgeber 19. September: Jerzy Bartmiński, polnischer Literatur- und Sprachwissenschaftler († 2022) 22. September: Rein Saluri, estnischer Schriftsteller und Dramatiker († 2023) 26. September: Charlotte Grasnick, deutsche Autorin († 2009) 26. September: George McWhirter, kanadischer Schriftsteller, Übersetzer und Hochschullehrer nordirischer Herkunft

Oktober bis Dezember

5. Oktober: Marie-Claire Blais, kanadische Schriftstellerin († 2021) 12. Oktober: Vladimír Körner, tschechischer Drehbuchautor, Dramaturg und Schriftsteller 16. Oktober: Gerold Späth, Schweizer Schriftsteller 21. Oktober: Peter Plichta, deutscher Chemiker und Autor 21. Oktober: Yak Rivais, französischer Künstler und Schriftsteller 26. Oktober: Karel Schoeman, afrikaanssprachiger südafrikanischer Schriftsteller († 2017)