mini|300px|Gaststätte Margarethenkreuz (2009) Das MargarethenkreuzBezeichnung auch in Deutscher Grundkarte ist eine als Gaststätte dienende Hofanlage auf der Margarethenhöhe, einem zu Ittenbach gehörenden Ortsteil der Stadt Königswinter im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Das Gebäude wurde früher als Hotel genutzt und steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.Denkmalliste der Stadt Königswinter, Nummer A 429

Lage Der Gebäudekomplex der Gastwirtschaft (Adresse: Königswinterer Straße 430) liegt auf der passartigen Margarethenhöhe () an der Nordseite der Landesstraße 331 gegenüber dem Margarethenhof. Nördlich grenzen mehrere Wanderparkplätze an, die sich am Beginn des Aufstiegs zum Großen Ölberg befinden.

Geschichte Den Ursprung der vierflügeligen Hofanlage bildet ein Wohnhaus, das im Kern 1844 auf dem Gelände des Guts Margarethenkreuzhof errichtet wurde. Im Jahre 1843 verzeichnete dieser acht Einwohner. Das Wohnhaus wurde bereits damals teilweise als Gaststätte genutzt und erfuhr 1861 eine Erweiterung. 1889 entstand ein knapp 20 m langer Fachwerkbau als Restaurationshalle. 1903 erfolgte die Umbenennung in Margarethenkreuz.Das Entree zum Wald ist Paul Bachems Erbe, General-Anzeiger, 9. Februar 2004 Um 1909 wurde in den Gutsgebäuden der Hotelbetrieb aufgenommen, während die Landwirtschaft an Bedeutung verlor. Zu nochmaligen baulichen Erweiterungen kam es mit zunehmendem Tourismus im Siebengebirge in den 1930er- sowie erneut in den 1950er-Jahren. Im Dezember 2021 wurde die Gaststätte nach 178 Jahren in Familienbesitz verkauft und im Oktober 2022 an die neuen Eigentümer übergeben, die den Gastronomiebetrieb nach einer Sanierung fortführen wollen.Familientradition im Siebengebirge endet nach 178 Jahren, General-Anzeiger, 4. März 2022Das haben die neuen Eigentümer mit dem Margarethenkreuz vor, General-Anzeiger, 27. Oktober 2022

Die Eintragung des Gebäudes in die Denkmalliste der Stadt Königswinter erfolgte am 4. September 2023.

Architektur Zu dem vierflügeligen Wirtschaftshof gehört ein zweigeschossiges, verputztes Wohnhaus an der Straßenseite. Im Westen des Wohnhauses befindet sich auf quadratischem Grundriss ein dreigeschossiger Turm, dem Zinnen aufgesetzt sind. Das Gebäude ist in Schmuckformen des Historismus gehalten und besitzt Segmentbogenfenster (früher mit Schlagläden), Ecklisenen und Eckwarten sowie Rundbogenfriese. Der Eingang der Gaststätte ist in einen Platanenhof eingebettet.

Literatur Angelika Schyma: Stadt Königswinter (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmäler im Rheinland, Band 23.5.). Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 97.

Weblinks

Historische Ansichten des Gasthofs: Brückenhofmuseum virtuell, Virtuelles Heimatmuseum Ittenbach

Einzelnachweise und Anmerkungen

Kategorie:Bauwerk in Königswinter Kategorie:Baudenkmal in Königswinter Kategorie:Ittenbach Kategorie:Betriebsstätte eines Gastronomiebetriebes Kategorie:Betriebsstätte eines Beherbergungsbetriebes Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Rhein-Sieg-Kreis Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert Kategorie:Wikipedia:PuB/Bautyp Kategorie:Margareta von Antiochia