mini|hochkant=1.3|Trevis-Offenhauser; der Siegerwagen von A.J. Foyt Das 45. Indianapolis 500 fand am 30. Mai 1961 am Indianapolis Motor Speedway statt.
Das Rennen miniatur|The Brickyard Es war das zweite Rennen der USAC-Saison 1961. A. J. Foyt holte den ersten seiner vier Indy-500-Siege. Zudem war 1961 das letzte Rennen mit einem längeren Abschnitt der ursprünglichen Ziegelstein-Oberfläche, die auf der Zielgeraden noch vorhanden war. Im Herbst wurde fast vollständig asphaltiert, denn man ließ knapp einen Meter im Originalzustand, den The Brickyard.https://www.youtube.com/watch?v=J7WxhwVIN5g
Als „British Invasion“, schon einige Jahre vor den Beatles 1964, wurde der Auftritt von Brabham bezeichnet. Der zu dem Zeitpunkt zweimalige Formel-1-Weltmeister Jack Brabham trat in einem Cooper-Climax T54 mit Heckmotor an, genaugenommen ein Mittelmotor, eingebaut zwischen den Achsen, aber hinter dem Fahrer. Diese Heckmotorbauweise war im Rennsport seit den Auto-Union-Rennwagen der 1930ern bekannt, hatte sich aber nicht durchgesetzt bis Brabham 1959 erstmals F1-Weltmeister wurde. Bereits 1939 gab es in Indy einen Starter mit Heckmotor, im Unterschied zu damals war der Einsatz 1961 erfolgreicher, allerdings durch fehlenden Hubraum weitgehend ohne Chancen auf den Sieg. In der Formel 1 waren bis 1960 2,5 Liter Hubraum erlaubt, jedoch ab 1961 nur noch 1,5 Liter, wodurch der Vierzylinder-Coventry Climax nicht mehr regelkonform war. Eine Weiternutzung in den USA bot sich an, und im Oktober 1960 vor dem Großer Preis der USA 1960 wurde auf dem Oval mit einem T53 getestet. Zudem wurden Sponsoren gefunden, darunter Dunlop, wobei seit langen Jahren Firestone dominierte. Auch aufgebohrt auf 2,7 Liter war der Coventry weit weg von den beim Indy 500 erlaubten 4,4 Litern. Der kleine Einsitzer gehörte auf eine Runde nicht zu den schnellsten, hatte aber theoretische Vorteile bei Kurvenverhalten, Reifenverschleiß und Verbrauch die Brabham nutzen wollte. Um für 800 Kilometer Vollgas bei nur zwei geplanten Stopps genug Treibstoff bunkern zu können, wurde ein längeres Chassis gebaut, Cooper T54.
Trotz 180-PS-Leistungsdefizit zu den vorherrschenden Offenhauser-Motoren qualifizierte sich „Black Jack“ als 13. und kam, nach zeitweise drittem Platz, ohne Rundenrückstand mit den vollen 200 Runden auf der Uhr als Neunter ins Ziel. Aus der Pole-Position startete Eddie Sachs mit einer Vierrunden-Durchschnittszeit von 4:04.10 Min. oder 147,481 mph (237,348 km/h). Die schnellste Runde im Rennen drehte Troy Ruttman in 1:00,98 Sekunden (147,589 mph).indianapolismotorspeedway.com: Indianapolis 500 1961, abgerufen am 7. Januar 2024
Ergebnisse Startaufstellung Reihemotorsportmagazine.com: Indianapolis 500 1961, abgerufen am 7. Januar 2024InnenMitteAußen1 Eddie Sachs Don Branson Jim Hurtubise2 Rodger Ward Parnelli Jones Dick Rathmann3 A. J. Foyt Len Sutton Bill Cheesbourg4 Eddie Johnson Jim Rathmann Wayne Weiler5 Jack Brabham A. J. Shepherd Gene Hartley6 Bob Christie Paul Goldsmith Shorty Templeman7 Ebb Rose Johnny Boyd Jack Turner8 Troy Ruttman Jimmy Daywalt Bobby Grim9 Lloyd Ruby Al Keller Don Davis10 Chuck Stevenson Roger McCluskey Cliff Griffith11 Dempsey Wilson Norm Hall Bobby Marshman
Schlussklassement Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Zeit km/h s. Rd. Führung1. 200 222,608 712. 200 222,465 443. 200 221,662 74. 200 218,9965. 200 217,6546. 200 217,1877. 200 216,8548. 200 215,7769. 200 214,58510. 200 215,56611. 19812. 192 2713. 164 Benzinpumpe14. 160 Ölleck15. 147 Reifenschaden16. 145 Benzinpumpe17. 132 Zylinder18. 127 Unfall19. 110 Kraftübertragung20. 105 Kupplung21. 105 Kupplung22. 102 Zylinder 3523. 93 Ölleitung24. 55 Motor25. 52 Unfall26. 51 Unfall27. 51 Unfall28. 50 Unfall29. 49 Unfall30. 48 Zündung31. 27 Bremsen32. 26 Benzineinspritzung33. 2 Ventile
Literatur Rick Popely, L. Spencer Riggs: Indianapolis 500 Chronicle. Publications International Ltd., Lincolnwood IL 1998, ISBN 0-7853-2798-3.
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Einzelnachweise
#1961 Kategorie:Motorsportveranstaltung 1961