miniatur|Andrea Osvárt (2011) Andrea Klára Osvárt (; * 25. April 1979 in Budapest) ist eine ungarische Schauspielerin.

Leben und Karriere Osvárt, deren Vater Tierarzt ist, wuchs in Tamási auf. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie fünf Jahre alt war. Nach der Grundschule besuchte sie das Kodály Zoltán Gimnázium in Pécs. Im Anschluss studierte sie Italienisch an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest.

Mit 16 Jahren begann sie, als Fotomodell zu arbeiten. Im Jahre 1996 belegte sie beim ungarischen Model-Wettbewerb Look of the Year den zweiten Platz. Anschließend zog sie nach Budapest und arbeitete von dort aus als Model in Europa, Asien und Nordamerika. Außerdem wirkte sie in 30 TV-Werbespots als Darstellerin mit.

In dem 2001 erschienenen Kinofilm Spy Game hatte Osvárt eine kleine Rolle an der Seite von Robert Redford und Brad Pitt. Sie entschloss sich, das Modeln zu beenden und sich auf die Schauspielerei zu konzentrieren. Ein Jahr lang besuchte sie die Földessy-Margit-Schauspielschule in Budapest. Später wurde sie an der Biennial International Acting School in Rom, wo sie ab 2003 hauptsächlich lebte, zugelassen. Nebenbei belegte sie einen Drehbuchkurs an der Schilling-Moharos Screenwriter School in Ungarn. In den Jahren 2012 und 2013 war sie an der Seite von Chris Vance in der Serie Transporter: Die Serie zu sehen.

Mit über 50 Rollen spielte Osvárt an der Seite von Filmstars wie Robert Redford, Clive Owen, Bruno Ganz, J. K. Simmons, Matthias Schweighöfer oder Heino Ferch. Sie produzierte auch Spielfilme, die an Netflix und HBO verkauft wurden.

Andrea Osvárt spricht fließend Ungarisch, Englisch und Italienisch und etwas Deutsch und Französisch. (in Englisch) Sie engagiert sich auch regelmäßig für öffentliche Einrichtungen, kommunale Belange und Wohltätigkeitsorganisationen. 2022 wurde Andrea Osvárt zur Präsidentin der „National Association of Condominium Auditors“ (Nationaler Verband der Rechnungsprüfer für Eigentumswohnungen) in Ungarn gewählt. Seit 2015 unterstützt sie Opfer von emotionalem Missbrauch durch einen anonymen Blog und seit 2022 coacht sie Künstler für eine bewusste Berufswahl.

Filmografie (Auswahl) 2000: Bei Berührung Tod (Contaminated Man) 2001: Spy Game – Der finale Countdown (Spy Game) 2001: Elsö generáció (Fernsehserie, 10 Folgen) 2003: Kistestvér 2005: La caccia (Fernsehfilm) 2005: ll bell'Antonio (Fernsehfilm) 2005: The Clan 2006: The Dark Sea (Mare nero) 2007: Two Tigers 2007: Il rabdomante 2007: Pompeji – Der Untergang (Pompei, Fernsehserie, 12 Folgen) 2007: 2061 – Un anno eccezionale 2008: Una piccola storia 2009: La valle delle ombre 2009: Poligamy 2009: Duplicity – Gemeinsame Geheimsache (Duplicity) 2009: Sisi 2010: Lo scandalo della Banca Romana (Fernsehfilm) 2010: Das Ende ist mein Anfang 2010: Die Swingmädchen (Le ragazze dello swing) 2011: La donna della domenica (Fernsehfilm) 2011: Maternity Blues 2012: Die Draufgänger (Folge 1x06 Matrjoschka) 2012–2013: Transporter: Die Serie (Transporter: The Series, Fernsehserie, 12 Folgen) 2012: Aftershock – Die Hölle nach dem Beben (Aftershock) 2014: Anita B. 2014: Megdönteni Hajnal Tímeát 2014: Un matrimonio da favola 2015: Soundtrack 2015: Der Nanny 2015: Worlds Apart (Ένας Άλλος Κόσμος) 2016: Il vangelo secondo Mattei seit 2016: Allmen (Fernsehreihe) 2016: Allmen und das Geheimnis der Libellen 2017: Allmen und das Geheimnis des rosa Diamanten 2019: Allmen und das Geheimnis der Dahlien 2021: Allmen und das Geheimnis der Erotik 2023: Allmen und das Geheimnis des Koi 2017: Vakfolt 2017: Eleonora 2017: Die wunderbare Reise der Lucy – Auf der Suche nach Fellini (In Search of Fellini) 2017: Das Paradies der Damen (Il paradiso delle signore, Fernsehserie, 14 Folgen) 2018: Susotázs (Kurzfilm) 2018: Natale a 5 stelle 2020: Die Diplomatin – Tödliches Alibi (Fernsehfilm) 2021: Erzgebirgskrimi – Der letzte Bissen (Fernsehreihe) 2023: Die Therapie (Fernsehserie, 6 Folgen)

Auszeichnungen 2007: WIFI (Women In Film Italy) Award, als „Best Newcomer“ 2009: Pro Urbe Tamási, Auszeichnung für Aktivitäten zugunsten der ungarischen Stadt Tamási 2009: Filmspray, als „Best Actress“ für Il rabdomante, der den Preis für den besten Film erhielt 2011: Golden Nymph, als „Best Actress“ für Le ragazze dello swing (geteilt mit Lotte Verbeek und Elise Schaap) 2011: Golden Pegasus (International Flaiano Awards), als „Best Actress“ für Le ragazze dello swing 2012: Silver Ribbons, Italien, Guglielmo Biraghi Award als „Best Young Actress“ für Maternity Blues 2012: Golden Globes, Italien, European Golden Globe für Maternity Blues

Weblinks

Offizielle Website

Andrea Osvárt bei castupload.com Profil bei der Agentur Spielkind

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Model Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1979 Kategorie:Frau