Franz Peter Wirth (* 22. September 1919 in München; † 17. Oktober 1999 in Berg am Starnberger See) war ein deutscher Regisseur.

Leben Wirth hatte Theaterwissenschaft studiert. Von 1948 bis 1950 war er Dramaturg und Regisseur in Hof, von 1951 bis 1954 Oberspielleiter und stellvertretender Intendant in Pforzheim. Darüber hinaus gab er Gastregien. Dann wechselte er von der Bühne zum Fernsehen. Von 1954 bis 1960 wirkte Wirth als Oberspielleiter beim SDR, seit 1960 war er Oberspielleiter der Bavaria Atelier GmbH.lt. Medienarchiv Kay Weniger

Als Fernsehregisseur spezialisierte er sich anfänglich auf Literaturverfilmungen. Er drehte ab den 1970er Jahren einige Derrick- und Tatort-Folgen. Seine berühmteste Fernsehverfilmung war die als Serie angelegte Verfilmung von Thomas Manns Buddenbrooks 1979. Seine Kinoverfilmung des Theaterstücks Helden war 1958 für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

Wirth, der zahlreiche Auszeichnungen erhalten hatte, drehte bis zu seinem Tod im Alter von 80 Jahren Fernsehfilme. Er war mit der ein Jahr vor ihm verstorbenen Schauspielerin Wega Jahnke verheiratet.

Filmografie

Auszeichnungen 1963: Deutscher Kritikerpreis 1965: Adolf-Grimme-Preis mit Gold für die Sendung Die Geschichte von Joel Brand (zusammen mit Heinar Kipphardt) 1970: Bambi 1982: Goldener Gong für Ein Stück Himmel, gemeinsam mit Dana Vávrová und Janina David 1983: Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Ein Stück Himmel 1989: Bayerischer Fernsehpreis für Die unruhige Nacht und Ein Stück Himmel

Literatur

Weblinks

Franz-Peter-Wirth-Archiv im Archiv der Akademie der Künste, Berlin

Einzelnachweise

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