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Ensembles Ortskern Hendungen miniatur|300px|Ensemble Hauptstraße bei der Einmündung der Raiffeisengasse

Hendungen, das 800 erstmals als Hentingi erwähnte Dorf, fiel 1586 an Würzburg. Für 1620 ist die Dorfummauerung als lückenlos erwähnt, von der sich heute nur ein größeres Stück an der NW-Ecke erhalten hat, einschließlich von Turmstümpfen, und ein kurzes am alten Nordrand. Um 1800 werden 114 Häuser überliefert, was dem heute noch erkennbaren historischen Umgriff des Dorfes ungefähr entspricht. Die Reste der Dorfbefestigung und die sich hierauf beziehenden Flurbezeichnungen An der Dorfmauer, Am Dorfgraben, Am oberen Tor usw. lassen den alten Umgriff verfolgen, doch ist das Dorf in diesem Umfang nicht ungestört erhalten. Besonders an den nördlich von der Hauptstraße parallel abzweigenden Nebengassen haben zahlreiche Störungen um sich gegriffen, ebenso ist der südliche, an sich klarere Ortsrand durch Neubebauung nicht ursprünglich erhalten. Doch bilden an der mehrfach gekrümmt verlaufenden Hauptstraße aufgereihte zweigeschossige Bauernhäuser, weitgehend in Fachwerkbauweise des 18. und auch 19. Jahrhunderts errichtet, ein typisch fränkisches Dorfstraßenbild von geschlossener Wirkung. Eine gewisse Wohlhabenheit der Dorfbewohner kommt zum Ausdruck, was auch durch versteckte Details bestärkt wird, so enthält die Haus Nummer 80 in einer Obergeschoßstube eine kräftige Stuckdecke des späteren 18. Jahrhunderts. Umgrenzung:Am Kirchplatz 1-5, Hauptstraße 1-42, 44, Wirtsgasse 2. Aktennummer: E-6-73-130-1.

Ortsbefestigung Die spätmittelalterlichen Ummauerung wurde noch 1620 als lückenlos überliefert. Nachmittelalterliche Reste sind im Verlauf westlich Hauptstraße 44 bis Finstere Gasse 13 mit Turmresten, nördlich Schmiedegasse 7 am Weg bis Rappershäuser Straße 11 erhalten. Aktennummer: D-6-73-130-1.

Baudenkmäler nach Gemeindeteilen

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Hendungen

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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