Die Akaflieg München Mü 5 „Wastl“ war ein nicht flugfähiges Segelflugzeug der studentischen Fliegergruppe Akaflieg München, das als schwanzloses Flugzeug konstruiert war.

Geschichte Ende der 1920er-Jahre arbeiteten mehrere Konstrukteure an schwanzlosen Flugzeugen. So baute auch die Akaflieg München 1930 innerhalb von nur drei Monaten die Mü 5, die wegen ihrer Form auch fliegendes Ei genannt wurde.Frank-Dieter Lemke, Rolf Jacob: Forschen – Bauen – Fliegen. Die Akademischen Fliegergruppen (Akaflieg) in Deutschland bis 1945. Teil 1. In: Fliegerrevue extra, 29. Heft, Juni 2010, S. 19. An dem Entwurf waren unter Anderen August Kupper und Egon Scheibe beteiligt. Bei den ersten Versuchen flog das Flugzeug nur einige Sekunden, bevor es zu einem Abkippen zur Seite kam. Dieses Problem konnte trotz einiger Überarbeitungen nicht behoben werden und so ging der Prototyp bald darauf bei einem Flugversuch zu Bruch und reihte sich in die lange Reihe erfolgloser schwanzloser Flugzeugprojekte ein.Die Mü 5 „Wastl“ auf der Webseite der Akaflieg München abgerufen am 7. Juni 2023

Varianten Mit der Mü 7 gab es Pläne, die Tragflächen der Mü 5 „Wastl“ für ein Projekt eines Schwachwindseglers zu nutzen. Allerdings wurde das Projekt aufgrund von Zeitmangel nicht verwirklicht.Die Mü 7 auf der Webseite der Akaflieg München, abgerufen am 7. Juni 2023

Technische Daten mini|Mü 5

Kenngröße Daten Besatzung 1 Spannweite 13,4 m Flügelfläche 16,54 m² Flügelstreckung 16,4 Leermasse 140 kg max. Startmasse 220 kg

Siehe auch Liste von Flugzeugtypen

Literatur Frank-Dieter Lemke, Rolf Jacob: Forschen – Bauen – Fliegen. Die Akademischen Fliegergruppen (Akaflieg) in Deutschland bis 1945. Teil 1. In: Fliegerrevue extra, 29. Heft, Juni 2010, S. 18–31.

Weblinks

Webseite der Akaflieg München

Einzelnachweise

Kategorie:Segelflugzeug Kategorie:Nurflügel Kategorie:Erstflug 1930