Die Akaflieg München Mü 3 „Kakadu“ war ein Segelflugzeug der studentischen Fliegergruppe Akaflieg München.
Geschichte Zum Rhönwettbewerb 1928 stellten die Studenten der Akaflieg München ihr erstes Leistungssegelflugzeug vor. Die auch als Kupper Ku 1 bekannte fortschrittliche Konstruktion von August Kupper war der Vorläufer für die Ku 4 Austria. Nach Problemen mit den Flugeigenschaften aufgrund des kurzen Rumpfes wurde dieser im darauffolgenden Jahr vollständig überarbeitet. Das Flugzeug war bis weit in die 1930er-Jahre das leistungsstärkste Flugzeug der Akaflieg München.Die Mü 3 auf der Website der Akaflieg München, abgerufen am 7. Juni 2023
Konstruktion Durch die fast 20 Meter Spannweite wird eine hohe Streckung erzielt, was zu einem geringen induzierten Widerstand führt. Dieses Prinzip war richtungsweisend für den Segelflugzeugbau. Außerdem wurde hier das erste Mal das von Alexander Lippisch entwickelte Profil Gö 652 verwendet.
Technische Daten
Kenngröße Daten Besatzung 1 Spannweite 19,56 m Flügelfläche 17,2 m² Flügelstreckung 22,6 Leermasse 200 kg max. Startmasse 280 kg
Siehe auch Liste von Flugzeugtypen
Literatur
Frank-Dieter Lemke, Rolf Jacob: Forschen – Bauen – Fliegen. Die Akademischen Fliegergruppen (Akaflieg) in Deutschland bis 1945. Teil 1. In: Fliegerrevue extra, 29. Heft, Juni 2010, S. 18–31.
Weblinks
Webseite der Akaflieg München
Einzelnachweise
Kategorie:Segelflugzeug Kategorie:Erstflug 1928