Kleinbrösern, , ist ein Weiler im Nordosten des sächsischen Landkreises Bautzen. Es zählt zur Oberlausitz und gehört zum Ortsteil Großbrösern in der Gemeinde Radibor. Der Ort liegt im offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet.

Geschichte Die erste urkundliche Erwähnung von Kleinbrösern erfolgte im Jahr 1419 zusammen mit Großbrösern als Breßen koßmanni. Der Ortsname beschreibt eine Rodungssiedlung (von prez ‚durch‘ und drěn ‚durchgebrochen, durchgerissen‘). 1658 lautete die Schreibweise des Ortsnamens Klein Bresern und 1791 Klein Broͤßern. Kleinbrösern war wie auch Großbrösern dem Rittergut Milkwitz unterstellt und gehörte zunächst zu Gödaer Kirchengemeinde. 1809 wurde Kleinbrösern nach Neschwitz umgepfarrt., abgerufen am 23. April 2021.

Am 1. Januar 1973 wurde die Gemeinde Milkwitz mit Kleinbrösern nach Kleinwelka eingemeindet. Am 1. Oktober 1998 wurde Kleinbrösern aus der Gemeinde Kleinwelka in die Gemeinde Radibor umgegliedert.

Einwohnerentwicklung Datum Einwohner 1834 16 1871 13 1890 27 2010 9

Laut amtlicher sächsischer Volkszählung 1875 hatte Kleinbrösern damals 12 Einwohner, die ausnahmslos Sorben waren.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Ortsteil von Radibor Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen Kategorie:Ort in der Oberlausitz Kategorie:Ersterwähnung 1419 Kategorie:Weiler in Sachsen