Heinrich Praxenthaler (* 20. Mai 1926 in München; † 5. Mai 2025Traueranzeige in der Süddeutschen Zeitung vom 10. Mai 2025, abgerufen am 10. Mai 2025.) war ein deutscher Bauingenieur und Hochschullehrer.
Werdegang Praxenthaler studierte von 1944 bis 1950 Bauingenieurwesen. 1952 legte er die Staatsprüfung zum Regierungsbaumeister ab und trat im Anschluss in den Dienst des Bundesverkehrsministeriums. Zwischen 1958 und 1963 übernahm er eine leitende Tätigkeit beim Bau der Autobahn durch den Spessart und kehrte dann ins Verkehrsministerium zurück, wo er zuletzt Leiter des Referats Forschung Straßenbau war. 1969 wurde er promoviert.Harry Niemann, Armin Hermann (Hrsg.): Geschichte der Strassenverkehrssicherheit im Wechselspiel zwischen Fahrzeug, Fahrbahn und Mensch (= Wissenschaftliche Schriftenreihe des DaimlerChrysler Konzernarchivs; Bd. 1). Delius Klasing, Bielefeld 1999, ISBN 3-7688-1168-9.
Von 1971 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1991 war er Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen. Während seiner Amtszeit wurde der Bereich Unfallforschung aufgebaut und der Sitz der Behörde von Köln nach Bergisch Gladbach verlegt.
1981 nahm er einen Lehrauftrag an der RWTH Aachen an und wurde dort 1990 zum Honorarprofessor ernannt.
Ehrungen 1988: Goldener Dieselring des Verbands der Motorjournalisten 1990: Senator-Lothar-Danner-Medaille des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr 1991: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 1992: Ehrennadel der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen
Weblinks Präsident a. D. Heinrich Praxenthaler wird 80, Pressemitteilung der Bundesanstalt für Straßenwesen Nr. 07/2007, 17. Mai 2006.
Einzelnachweise
Kategorie:Bauingenieur Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Person (München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1926 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Mann