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Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 16. April 2020 wieder und enthält 40 Baudenkmäler.

Ensembles Ortskern Stetten miniatur|300px|Ortsmittelpunkt von Stetten mit der Dorflinde Die Anfänge von Stetten, im Banne einer fränkischen Königsburg gelegen, sind aufgrund der ehemaligen Bezeichnung Westheim in die Zeit des fränkischen Landausbaues des 7.–8. Jahrhunderts zu datieren. Als Stetten – Stetihaha, Stätte am Wasser – ist es seit dem 9. Jahrhundert überliefert. Die steinerne Ringmauer von 1580/91, die in wesentlichen Teilen rings um den Ort erhalten ist, definiert die historische Ausdehnung des Dorfes. Diese Ortsmauer steht in direktem Zusammenhang mit der Kirchhofbefestigung, die bereits vor 1343 entstanden ist. Der Grundriss des unregelmäßigen Haufendorfes zeichnet sich durch einen ausgeprägten und weiträumigen Dorfplatz im Zentrum aus. Hier erhebt sich am Dorfteich die Dorflinde, die architektonische Fassung dieses Bereichs wurde im frühen 20. Jahrhundert erneuert. Bezeichnenderweise begrenzen den Platzraum bedeutende Bauten der Dorfgemeinschaft: das ehemalige gemeindliche Gasthaus Zur Linde mit einem Tanzsaal (Obertor 1), dahinter das Gemeindebackhaus (Backhausgasse 2) und gegenüber das ehemalige Pfarrhaus (Obertor 2), ein barocker Halbwalmdachbau. Diese Bauten rahmen zugleich die breiteste und geradlinigste Straße Obertor ein, die nach Nordwesten aus dem Dorf hinausführt und wo die einzigen Reste des ehemaligen Dorftores erhalten sind. Nördlich dieser Straße, abgeschieden in der Nordwestecke des Dorfes, befindet sich auf einer leichten Anhöhe der Kirchhofbereich mit der Pfarrkirche. Der davor liegende Platzraum, vom Dorfzentrum gegen den Kirchhof ansteigend, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts aufgeweitet. Er ist durch seine Pflasterung bestimmt und wird durch das Schulhaus von 1849 und einen zweigeschossigen Fachwerkbau des 18. Jahrhunderts eingefasst. Weitere Bauten der Dorfgemeinschaft sind das ehemalige Brauhaus am östlichen Ortsrand (Brauhausgasse 6) und das ehemalige Hirtenhaus vor dem Obertor (Am Wolfsberg 1).

Bei den Bauernhöfen handelt es sich zumeist um hakenförmige Anlagen, die jedoch teilweise durch den unregelmäßigen Dorfgrundriss und offensichtliche Hofteilungen zu ineinandergeschachtelten Hofstrukturen verändert wurden. Neben den zahlreichen bemerkenswerten Fachwerkhäusern, zum Teil unter Putz und häufig noch aus dem 17. Jahrhundert stammend, prägen das Dorf die Nebengebäude wie Kleintierställe und Scheunen. Die Scheunen besitzen häufig obergeschossige Trockenlauben. Bei der Ausfachung dieser Fachwerkbauten wurde roter Lehm verwendet, wodurch die besondere rote Farbigkeit der Scheunenränder und -zeilen entstanden ist, die entscheidenden Anteil am charakteristischen Dorfbild hat. Im südöstlichen Teil Stettens befindet sich ein kleiner Bereich, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit gradlinigen Straßen und schematisierten Hofstellen überplant wurde. Umgrenzung: Am Tanzberg – Rother Straße – Nordheimer Straße – Unter der Dorfmauer – Am Göckelsgarten – Gartenweg – Neue Anlage – Am Tiefenweg bis Obertor und Tanzberg. Aktennummer: E-6-73-167-1.

Ortsbefestigungen Sondheim vor der Rhön Die Ortsmauer von Sondheim vor der Rhön stammt wohl aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. 1666 wurde sie teilweise wieder aufgebaut. Große Teile sind in Fortsetzung der Kirchhofmauer erhalten: nach Westen nördlich der Schulstraße (), nach Norden abknickend bis zur Bahrastraße. Weitere Reste sind nördlich von Bahrastraße und Schloss () erhalten, sowie in östlicher Fortsetzung der Poststraße () und östlich der Mühlgasse (). Aktennummer: D-6-73-167-1.

Stetten Die Ortsbefestigung von Stetten besteht aus Mauerzügen des 15./16. Jahrhunderts. An folgenden Adressen sind Teil erhalten: Am Göckelsgarten, Am Tanzberg (), Am Tiefenberg (), Unter der Dorfmauer () und Harpfig 8 (), bei Obertor 17 Inschrifttafel mit Wappen und bez. 1589. Der Mauerzug Am Tanzberg ist durch einen Mauerzug mit der Kirchhofmauer verbunden. Aktennummer: D-6-73-167-8.

Baudenkmäler nach Ortsteilen Sondheim vor der Rhön

Stetten

Hofanlage aus Fachwerkbauten des 18. Jahrhunderts, mit Veränderungen des 19. Jahrhunderts:

Ehemalige Baudenkmäler

Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Sondheim vor der Rhön

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

In dieser Kartenansicht sind Baudenkmäler ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmäler ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Baudenkmäler mit Bild mit einem grünen bzw. orangen Marker.

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