Klaus Becker (* 6. April 1923 in Cottbus; † 18. Oktober 1971 in Guelph, Kanada) war ein deutscher Kabarettist und Schauspieler.

Leben Nach dem Abitur studierte Becker drei Semester Veterinärmedizin. Von 1945 bis 1946 besuchte er die Schauspielschule für Bühne und Film Berlin-Dahlem. 1947 debütierte er im Cabaret Uhlenspiegel. Von 1948 bis 1950 spielte er am Renaissance-Theater, an der Tribüne, in der Komödie am Kurfürstendamm und am Deutschen Theater. Von 1951 bis 1952 arbeitete er als Texter für den RIAS und von 1952 bis 1953 für den NWDR.

Becker gründete die Berliner Stachelschweine zusammen mit Rolf Ulrich, Alexander Welbat und Joachim Teege. Alle vier waren 1948/1949 am Theater Tribüne am Knie engagiert. In den frühen 1950er Jahren parodierte Becker – streng antifaschistisch-antikommunistisch – die Tagesaktualitäten zusammen mit Wolfgang Neuss und Jo Herbst.Deutschlandradio: "Schreibmaschine und Klavier", Parodien mit Wolfgang Neuss, Klaus Becker und Jo Herbst, vorgestellt von Peter Lange Abgerufen am 13. Juni 2012 Noch 1956 war er musikalischer Leiter der Stachelschweine, außerdem betätigte er sich seit 1950 für die Kabarette Haferstengel, Nürnberg-Trichter und Rauchfang.

Filmografie 1948: Affaire Blum 1950: Bürgermeister Anna 1950: Saure Wochen – frohe Feste 1952: Lockende Sterne 1958: Der lachende Vagabund 1958: Solang’ noch untern Linden 1959: Liebe verboten – Heiraten erlaubt 1959: Das blaue Meer und Du 1960: Die Rote Hand 1960: Wir Kellerkinder

Literatur Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, .

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Einzelnachweise

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