Karaki Junzō (jap. ; * 13. Februar 1904; † 27. Mai 1980) war ein japanischer Literaturwissenschaftler.

Karaki ist in Miyada (Nagano) geboren.深瀬基寛『往復書簡』(Chikuma Shobo, Tokyo、1983.6) Er studierte Philosophie an der Universität Kyōto und war Schüler von Nishida Kitarō. Er verfasste u. a. eine „Einführung in die Gegenwartsliteratur Japans“ (Gendai Nihon bungaku josetsu, 1932) und ein Buch über mittelalterliche japanische Literatur (Chūsei no bungaku, 1955). In seinem Todesjahr veröffentlichte er ein Memorandum über die soziale Verantwortlichkeit der Wissenschaftler (Kagakusha no shakaiteki-sekinin ni tsuite no oboegaki). Er erhielt 1955 den Yomiuri-Literaturpreis für Chūsei no bungaku und war 1975 einer der Kandidaten für den in diesem Jahr nicht vergebenen Großen Preis für japanische Literatur.

Er lehrte ab 1949 an der Meiji-Universität.

Karaki schrieb über das Verhältnis von Sprache zu Meditation:

Quellen The Japanese Literature Home Page – Modern Japanese Authors, J – M

S. Noma (Hrsg.): Karaki Junzō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 746.

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